Na also! Geht doch!

31. Januar 2010

Die Banker, die dauernd irgendwo Geld finden, das irgendwelchen mit dem Flugzeug abgestürzten Geschäftsleuten, die immer mit Frau und Tochter unterwegs sind (warum nur? Wissen die von vornherein, dass sie abstürzen werden und die dann das viele Geld kriegen würden?), gehört haben soll, diese feinen gentlemen können also nicht nur schlechtes Englisch sondern auch ebenso gute Deutsch:

Von; Mr. Steve Pateman,

Ich bin Mr. Steve Pateman von Harlsden, North West London, hier in England. Ich arbeite für NatWest Bank Corporation London. Ich schreibe Ihnen aus meinem Büro, die von einer ungeheuren Nutzen für beide von uns. In meiner Abteilung, wobei der Chief Executive, Business Banking NatWest Bank London, entdeckte ich eine verlassene Summe von £ 15 Millionen Great British Pounds (fünfzehn Millionen Great British Pounds) in einem Konto, das Sie mit einem unserer ausländischen Kunden (Ende Herr Terry gehört Ryan) ein US-amerikanischer Staatsbürger, der leider verloren, sein Leben in dem Flugzeugabsturz von Alaska Airlines-Flug 261, die am 31. Januar 2000 stürzte, darunter seine Frau und seine einzige Tochter.

Die Wahl der Kontaktaufnahme mit Ihnen ist von der geografischen Beschaffenheit, wo Sie leben, vor allem auf die Empfindlichkeit der Transaktion und die Vertraulichkeit hier geweckt. Jetzt ist unsere Bank gewartet hat, einen der Verwandten-up für die Behauptung, aber niemand getan hat, kommen wird. Ich persönlich habe erfolglos bei der Ortung des Verwandten für 2 Jahren, ich suche Ihre Zustimmung an Sie als nächsten Angehörigen / der Berechtigte an den Verstorbenen so präsent, dass die Erlöse aus diesem Konto bei £ 15 Mio. Pfund können Sie zahlen.

Dies wird ausgezahlt werden oder in diese Prozentsätze geteilt, 60% auf mich zu und 40% für Sie. Ich habe alle notwendigen rechtlichen Dokumente, die dazu verwendet werden, sichern Sie diese Behauptung, die wir machen können gesichert. Ich brauche nur in Ihrem Namen zu den Dokumenten zu füllen und sie zu legalisieren, vor dem Gericht hier, um Sie als berechtigten Empfänger nachweisen. Alles, was ich verlangen, jetzt ist Ihre ehrliche Zusammenarbeit, Verschwiegenheit und Vertrauen, damit wir sehen diese Transaktion durch. Ich garantiere Ihnen, dass dies unter einer legitimen Anordnung, die Sie von einer Verletzung des Gesetzes zum Schutz ausgeführt wird.

Bitte senden Sie mir die folgende: wie wir 7 Tage lang, um es durch zu haben. Dies ist sehr URGENT PLEASE.

1. Vollständiger Name
2. Ihr direkter Mobile;
3. Ihre Kontaktadresse.
4. Ihr Alter:

Gestützt durch eine methodische Suche gegangen, entschied ich mich, mit Ihnen Kontakt aufnehmen hoffen, dass Sie diesen Vorschlag interessant finden. Bitte auf Ihrer Bestätigung dieser Nachricht und geben Sie Ihr Interesse finden Sie mehr Informationen zu liefern. Endeavor mich wissen zu lassen Ihnen die Entscheidung so bald wie möglich.

Regards,
Mr. Steve Pateman.
Private-Nummer: # +447024046595

Warum kommen die immer auf mich?

Ach so, andere haben auch einen derart guten Leumund und die richtige »geografischen Beschaffenheit«, dass sie für derartig heikle Geschäfte in Frage kommen?

Das enttäuscht mich. Ausserdem: Da England zu den Pleitekandidaten gehört, warum macht Herr Steve Pateman von Harlsden das Geschäft nicht mit Bliar Blair oder seinem Nachfolger? Die wohnen doch auch auf einer Insel. Die haben Erfahrung im Umgang mit Geld, korrekter Abrechnung (von Spenden zum Beispiel), das könnte doch vielleicht was bringen. Für den einen oder anderen. Hingegen mit mir als unbescholtenem Bürger, ich weiss nicht, ich wüsste gar nicht…

Westerwelle oder Oettinger, die könnten vielleicht auch in Frage – nö, geht doch nicht, die können kein Englisch. Und ob ihr Deutsch ausreicht, das obige Schreiben zu verstehen, das ist noch nicht hinreichend untersucht. Deshalb würde ich das auch nie behaupten, dass sie solche Transaktionen dann auch hinbekämen.

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* Praktischen politischen Unterricht…

28. Januar 2010

…vom Feinsten erhalten wie derzeit hier auf La Palma wie er – als Vorgriff auf die Faschingszeit gewissermassen – nicht erhabener abgehalten werden könnte. Man kann es auch »Geheime Öffentlichkeitsarbeit« nennen, was der Bürgermeister von Los Llanos, der immerhin grössten Gemeinde hier auf der Insel, da betreibt. Sich diese Posse »von Hörenschreiben« durch Mathias Siebold schildern zu lassen, das lohnt sich wirklich.

Es geht um die Asphaltwerke

Natürlich. Über den Kampf gegen diese Anlagen wird ja häufig berichtet. Bis morgen muss nun der zweite Einspruch (Alegación) gegen die Anlagen beim Bürgermeisteramt eingegangen sein. Damit das mit der direkten Bürgerbeteiligung richtig flutscht, muss man die Eingabe entweder per postalischem Einschreiben oder persönlich unter Vorlage von Ausweis und N.I.E. im Bürgermeisteramt abgeben.

Das haben wir nun heute Morgen getan: Am Abend zuvor haben wir für uns drei die Alegación ausgedruckt und handschriftlich vervollständigt, die Ausweise und das N.I.E.-Dokument gescannt, ausgedruckt und jeweils zusammen geheftet. Fünf Seiten für jeden.

Mit diesem Päckchen sind wir dann mit dem Bus nach Los Llanos gefahren, erhobenen Hauptes an die Rezeption im Rathaus getreten und Lis hat da unser Sprüchlein aufgesagt – dass wir die Alegaciòn abgeben möchten eben. Der junge Mann grinste – wir waren schliesslich nicht die einzigen. Er kopierte jede erste Seite, unterbrochen von einer Kollegin, die auch mal schnell was kopieren musste, versah sie mit dem auf dem Kopf stehenden Eingangsstempel und einem Stempel »Copia« (bei einem Blatt zielte er nicht richtig, der Stempel donnerte aufs Original, was wohl letzten Endes belanglos ist) und heftete jede Kopie per Büroklammer an das jeweilige Originaldokument.

Lis nahm das Päckchen im Empfang und bekam die Auflage, sich damit zuerst zur Kasse nach rechts und danach in Zimmer 2, links, zu begeben. Lis stellte sich in die Schlange der Zahlungswilligen. Der Herr Kassierer wollte aber kein Geld und schickte sie nach Zimmer 2, wo Kopien und Dokumente wieder getrennt, die Originale einbehalten und die Kopien an Lis ausgehändigt wurden. Aktionsradius: 10 Meter.

So schön kann direkte Demokratie sein, in Deutschland geht das so. Der Cortado danach tat uns gut und hob unser demokratisches Selbstwertgefühl bis an den Rand der Erhabenheit. Aber so ist Europa: Jeder macht’s anders.

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Rundschlag

26. Januar 2010

Anlässlich einer Rundschau über die Problem, die so in den Medien aufscheinen, sticht das besonders hervor, was man gemeinhin

Hilflosigkeit

nennt. Beispiele?

Eines der prekärsten ist die Hilflosigkeit der Politiker aber auch der breiten Bevölkerung bei der Bekämpfung der Finanzkrise. Ausgerecht in der WELT, der BILD-Zeitung für die höheren Stände, würde man das nicht vermuten, was der Autor in seinem Beitrag eine Endlosschleife wie in Und täglich grüßt das Murmeltier nennt.

Egal, was du studierst, es ist immer Betriebswirtschaft.

Diese Fehlprogrammierung ist richtig erkannt, wiewohl längst bekannt. Nur: Sie ist eben kein Fehler im Sinne der Herrschenden sondern Methode zur Herrschaftssicherung. Daher reicht Vernunft und ein neues Wirtschaftsmodell, wie es der Autor blauäugig vorschlägt, alleine nicht aus, diese beiden wirken zu lassen. Zunächst bedarf es der Entmächtigung der Programmier. Das ist das Problem Nummer eins. Punkt zwei wäre dann noch, der Bevölkerung das nicht nur schmackhaft sondern begreifbar zu machen. Und da habe ich Zweifel, ob das gelingen kann, solange das System so wenig weh tut…

Der neoliberale Marktfundamentalismus war immer eine politische Doktrin, die gewissen Interessen diente. Sie wurde nie von ökonomischer Theorie gestützt, ebenso wenig von historischen Erfahrungen.

Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger und ehemals Chefökonom der Weltbank, Juli 2008

Aber den Tod des Neoliberalismus bedeutet das alles nicht. Wissen ist zwar Macht, aber man muss sie auch ausüben. Und das tun in aller Regel nicht die Flaschen sondern die Falschen.

Ein weitere Beispiel sind diese

Ausstiegsangebote

An Hilflosigkeit nicht mehr zu überbieten: Die Bundesregierung bietet den Terrorjunkies in Afghanistan ein Taliban-Aussteigerprogramm an. 50 Mio harter Euro, die wie bei jedem Junkie wo wohl landen werden???

Schön hat das CARTA persifliert.

Das System ist diversifizierbar: Banker, Neonazis, Taliban – kennt noch jemand einen, der was braucht? Wenn dann alle befriedigt sind, die die Hand aufhalten, dann senken wir die Steuern, die Krankenkassenbeiträgem, die Hartz-IV-Sätze, die… – es wird »uns« da sicher noch einges einfallen.

Und falls dann irgendwann der Pöbel doch mal den Kopf heben sollte: Was sieht er dann?

Video und Drohnen

Videokameras, wie sie in England fast das ganze Land überwachen, sind nicht nur dort nutzlos. Auch im Münchner Flughafen filmen sie ohne nennenswerten Nutzen. Also, Video war gestern. Nicht für die kommenden Fussballschlachten, nein, die spülen ja Millionen in die Kassen der Flachbildschirmproduzenten. Sondern für die Überwachung der Leute, die am wenigsten Schaden anrichten: An Schnellfahrer und Müllsünder soll erprobt werden, was in Afghanistan und Pakistan den Taliban schönste Bilder ihrer Heimat liefert. Dass die Dinger auch anders können, »das kriegen wir später«. Im Gegensatz zu den Drohnenfolgen sind die Fussballweltmeisterschaften in Afrika eher eine soziale Wohltat.

So, mehr verkneif’ ich mir jetzt erst mal. Ach, vielleicht doch noch der Hinweis, dass ich diesem Sterben auch hilflos gegenüber stehe. Da hilft wahrscheinlich nur, Englisch als Weltsprache doch überall einzuführen. Trotz Oettinger; dem ist eh’ nicht mehr zu helfen.

Allenfalls…

…könnte ihm dieses Projekt weiterhelfen, denn Deutsch ist out; siehe oben. Von dort sei als erste Hilfestellung zitiert:

…jeder muss im job permanently seine intangible assets mit high risk neu relaunchen und seine skills so posten, dass die benefits alle ratings sprengen, damit der cash-flow stimmt. Wichtig ist corporate-identity, die mit perfect customizing und eye catchern jedes Jahr geupgedatet wird!

(Hilmar Kopper)

Well becomes!

Nachtrag:

2010.01.26, 14:28 :: Ich habe mir Oettinger gerade nochmals genau angehört. Er hat schon recht:

Wie känn not alau sät ewerie bodie duhs äs hie pliesis.

Nur: Warum bezahlen wir ihn dann mit unseren Steuern? Wäre er unter den ersten 10.000 bei einer Begabtenprüfung?

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* Vom Januar, von der Sonne und…

22. Januar 2010

…von Holzfällerarbeiten und was dabei Angenehmes abfällt sei hier berichtet. Richtig Positives, nachdem Deutschland in Schnee und Kälte versunken, völlig vermerkelt und vom out politician der schwach-gelben Koalition weiterhin auf Steuergeschenke getrimmt wird. Hätte jeder Deutsche einmal extra in einem Hotel übernachtet, hätte das nicht so viel genutzt wie dieses Steuerentlastungsgesetz für Hoteliers. Die FDP ist weit billiger zu haben: Nur 1,1 Mio hat das die Mövenpicker gekostet

Aber ok., gewählt ist zunächst mal gewählt.

Hier ist mittlerweile Sonne, Wolkenschwaden, das war gestern.

Jetzt blüht schon ne Menge, dazu heute aber nix.

Wir hatten mittlerweile…

…nochmal Besuch von einem CouchSurfer, diesmal nicht aus Tirol sondern aus dem Elsaß. Er ist ein harter Wanderer und nebenher Koch und deshalb interessiert ihn alles, was Lis in diesen Tagen auf den Tisch bringt.

Das hier auf dem letzten Bild sind übrigens Loukoumades der besonderen Form. Hier auf dieser Insel gibt es doch keine vernünftige Hefe, es ist immer ein Wagnis, etwas aus Hefeteig zu machen; abenteuerliche Formen und zuweilen das Fehlen der gewissen Luftigkeit sind die Folge.

Elgas Besuch…

…ist auch da. Reinhard und Bille hatten das Gepäck voller Leckereien aus Deutschland, angefangen vom Roggenbrot über Speck, anständige Grillwürste und so. So lohnt sich auch das Kaminfeuer gleich mehrfach.

Die beiden haben nun fachfrau- und -männisch auch die zweite mittlerweile von den Lorbeerbäumen erdrosselten und vertrocknete Kiefer gefällt.

Apropos gefällt: Dabei fällt ein schöner Platz für einen gemütlichen Frühschoppen ab.

Und so haben wir nun neben der Leseschaukel auch gleich den zünftigen Picnictisch mit fünf Hockern, alles massiv Kiefer; brauch’s nur noch ein kleine Kissen, falls man länger sitzen möchte. Aber Lis hat da schon eine Idee…

Und dann wird’s ja immer auch Abend hier…

…und was wäre ein Winterabend denn ohne Sonnenuntergang. Viel Vergnügen.

Diese Serie ist auch ganz hübsch.

Das war’s für heute. Happy skateing & skiing. Wir gehen heute zur NoAsfalto-Versammlung. Nach dem nächsten Sonnenuntergang.

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Das hessische Meisterstück…

19. Januar 2010

…in Sachen politischer Korruption ist zwar nicht erschöpfend in dieser Hinsicht, aber ein gut und leicht begreifbares Beispiel, auch für die vermutet idiotischen und dummen Massen.

Aber was soll’s: Beide Artikel, im Kontext gelesen und mit Verständnis im Hirn verankert könnten ein Massenereignis in Gang setzen, das wir hier auf unserer Terrasse jeden Tag mehrfach bei einfachen Ameisen auslösen und besichtigen können: Wenn was nicht stimmt, ergreifen sie die Flucht und tun was anderes.

Dass das bei Menschen anders ist, muss wohl an der in Jahrtausenden stetig zugenommenen Gehirnleistung liegen, die wir mit Intelligenz in Verbindung bringen und die einer Ameise natürlich völlig abgeht.

Die Masse ist mächtig aber ohne Vernunft.

Menander

Links:

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Die Ukraine hat gewählt…

19. Januar 2010

…und mit Stand 18.1.2010, 23:50 Uhr bei 99,74 % der ausgezählten Stimmen ergibt sich folgendes Bild:

- Wahlbeteiligung 66,72 %
- Stichwahl zwischen Viktor Janukowytsch und Julia Tymoschenko am 7.2.2010.

Viktor Janukowytsch 35,37%
Julia Tymoschenko 25,02%
Serhi Tihipko 13,05%
Arseni Jazenjuk 6,95%
Viktor Juschtschenko 5,45%
Petro Symonenko 3,55%
Wolodymyr Lytwyn 2,35%
Oleh Tjahnibok 1,43%
Anatoli Hryzenko 1,20%

Von den achtzehn Kandidaten liegen die übrigen unter 1%, darunter beispielsweise Sozialistenchef Oleksandr Moros mit 0,38%.

Mit Spannung wird erwartet, für wen sich die Wähler am 7.2. entscheiden. Das betrifft auch die Frage, ob und welche Unterstützung Julia Tymoschenko und Viktor Janukowytsch von den anderen Kandidaten und ihren Wählern erhalten. Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungen verwundert es nicht, dass Debatten über die anstehenden Strategien und Taktiken begonnen haben.

Erste Eindrücke:

Bemerkenswert ist, dass Viktor Janukowytsch z.B. in westukrainischen Transkarpatien nahezu 30 % die meisten Stimmen aller Kandidaten erhalten hat. Julia Tymoschenko dominiert mit Ausnahme von Transkarpatien in der West – und Zentralukraine. Der amtierende Präsident Viktor Juschtschenko, dem teilweise lediglich 3 % prognostiziert wurden, hat mit 5,45 % die Fünfprozenthürde übersprungen. Kommunist Symonenko und Parlamentssprecher Lytwyn landeten ebenso abgeschlagen wie Tjahnibok und Hryzenko. Letzterer könnte, wie etliche andere Kandidaten und Protagonisten im Umfeld der Kandidaten durchaus zu einem wichtigen Akteur werden, vor dem 7.2. oder bzw. und auch danach.

Beinahe tragisch mutet das Wahlergebnis von Oleksandr Moros an, dessen Schaukelpolitik und nicht eingehaltene Wahlversprechen in den letzten Jahren die Wähler anscheinend nicht vergessen haben.

Wahltag und –verlauf:

Beobachter berichteten von Regelverstößen, die noch am Wahltag detailliert auf der Webseite des Wählerkomitees der Ukraine publiziert wurden. Neben manchen kritischen Anmerkungen kommen jedoch folgende Organisationen in ihrer Stellungnahme zu dem Eindruck, dass die Wahlen insgesamt frei und fair waren und planmäßig abliefen: OSZE, Parlamentarische Versammlung der OSZE, OSZE/ODIHR, Europarat, Europäisches Parlament und die Parlamentarische Versammlung der NATO. Demnächst finden sich die Ergebnisse der Wahlen nach Regionen inkl. einiger Eindrücke auf der Webseite des forumNET.Ukraine.

Es ist bereits absehbar, dass nach den Wahlen deutschlandweit Podien oder Diskussionsrunden zu Wahlen, Prognosen und Entwicklung stattfinden. So hat heute (18.1.2010) in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin eine Podiumsdiskussion zu den Wahlen stattgefunden. Vgl. die Pressemitteilung der DGAP.

Zitiert nach einer Email von forumnetukraine.org

Nachtrag:

2010.01.20, 16:59

Links:

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Dass nun ausgerechnet…

17. Januar 2010

SPIEGEL ONLINE sich über das Verhalten der FDP und deren Spendenaufkommen und -herkunft mockiert, das ist ja wohl die Schärfe, hat doch der SPIEGEL-Sprössling die schwach-gelbe Koalition geradezu mit »herbeigebombt«. Jeder halblebige Bürger – halblebige Journalisten erst recht – weiss spätestens seit Bernt Engelmann, wo das schwarz-gelbe Lager die Pinunzen aberntet bzw. nachgworfen bekommt; freilich mit entsprechenden Auflagen.

Jetzt so zu tun, als staune man über völlig neue Gegebenheiten, das ist weit mehr als scheinheilig und zynisch. Aber es ist der Stil dieses Schmierenkartells, das sich selbst gern als freier und verantwortungsvoller Journalismus bezeichnet.

Gleiches gilt…

…für weitere Fälle, z.B. den Arbeitsdienstforderungen des Herrn Koch. Diesen Scharfmacher und Lumpen hat SPON ebenfalls wieder mit in die Position geschrieben, in der er diese Art von Hetze in Politik umsetzen kann. Während andere über Grundsicherung nachdenken, sondert Koch Sätze ab, die wir eigentlich mit dem 8. Mai 1945 hinter uns glaubten. Aber »unwürdige« Konterbande transportierende Politiker bleiben offenbar in dieser Republik noch immer modern. Die Neo-Nazibanden wird’s freuen.

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Ich liebe Listen…

16. Januar 2010

…und deshalb empfehle ich diese zum gelegentlichen Studium gerne weiter. Das Literaturcafé hat darauf hingewiesen. Dort wird auch auf eine bahnbrechende neue Technologie aufmerksam gemacht:

RT @dieternuhr: Neue Technik! Kommt Jahre ohne Strom aus, Daten absturzsicher und nur analog kopierbar. Industrie begeistert. Es heißt: Buch.

Einen wirklichen Mangel teilt es allerdings mit ebook reader, Kindle und all den elektronischen Enkeln: Es ist nicht wasserfest. Aber das liesse sich ja ändern. Und apropos ebook reader: wer sich schlau machen will, der Link enthält derzeit nicht einmal 33 Millionen Verweise. Schöne Beschäftigung am Wochenende. Oder vielleicht doch lieber ein ganz normales Taschenbuch…?

Ok., wem Lesen und Schreiben…

…in Deutscher Sprache zu umständlich ist, für den wäre ja vielleicht Arabisch (wer wie ich Tabellen liebt: hier ist noch eine und hier noch eine) oder Ukrainisch das Richtige. Apropos Ukraine: Die wählen am Sonntag und was dabei herauskommt ist wohl sicher, aber mir ist dabei sicher nicht wohl.

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* Das Schwimmbad hatte schon fast…

14. Januar 2010

…mal 10 Grad mehr, es dürfte morgen 19°C haben. So viel zum Winter.

Andererseits spriesst es gewaltig, wie jedes Jahr: Tagetes, Kapuzienerkresse, selbst der Mandelbaum blüht. Lis hat die Rettiche und Radieschen »unter die Erde gebracht«, ja, also gesät. Und die Tomatenpflänzchen sehen auch schon ganz putzig aus. Aber man weiss nie so recht, ob und wann noch mal ein Schauer nieder geht. Und da wäre ich fast beim Thema.

Regale

Hätten wir nicht an diesem herrlichen Neujahrstag unsere Regale zusammen geschraubt, dann könnte ich jetzt möglicherweise immer noch nicht den erfolgreichen Aufbau für »meine« Wand dokumentieren. Denn seither nässt es immer mal wieder. Und unter den Umständen traut sich ja kein ehrbarer Schrauber, Pressspanteile, ob einzeln oder verschraubt, auf der Terrasse zu lagern.

O.k.,…

…wir erleben hier also nun die magische Verwandlung einer ca. 30-jährigen schmuck-braunen Spanplatten-Anbauwand…

voll mit Diakästen

alle Teile

1 Tel

leer

alte Teile auf Terrasse

…in eine ebenso alte Billy-Regalwand. Wenn das kein Fortschritt ist, Spanplatte hin oder her:

Und so…

…ist er nun glücklich und stolz, der Schrauber.

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Noch mal zur Frage,…

14. Januar 2010

…wer uns auf dieser Welt noch die Wahrheit sagt, ob willentlich oder auch nur von den Fähigkeiten her, das lassen wir mal aussen vor. Ich hatte ja kürzlich behauptet, dass einzig Kabaretisten dazu noch in der Lage wären.

Kann ich untermauern. Zum Beispiel mit Volker Pispers. Das ist ja kein ganz Unbekannter sondern eher ein ganz grosser Backstein. Zum Untermauern mein’ ich.

Schaut mal rein bei YouTube und sucht nach ihm. Klasse.

So ähnlich würde ich mir Wahlveranstaltungen und die dann daraus folgende Politik wünschen, Reden im Bundestag zum Beispiel auch. Und auch bei Merkel. Obwohl, das geht wieder nicht, komm’ ich gleich zu. Würde uns die Opposition, also i.W. die SPD, so kommen, dann wäre das ja schon mal was; Fortschritte sind ja derzeit Mangelware und würden von mir schon in winzigen Dosen aufgesogen und gefeiert.

Aber Merkel, wie gesagt, das geht wahrscheinlich wirklich nicht. Da wird ja immer behauptet, sie hätte keinen Führungsstil. War mir von Politikarena vor zwei Tagen zugetwittert worden. War mir völlig neu. Ich habe mir daraufhin Gedanken dazu gemacht und dann geantwortet, die gäbe es doch gar nicht – Merkel, das sei ein Phänomen Phantom. Deshalb kommt von der nichts mehr und deshalb könnten die Jungs von der FDP und der CSU so unbeschwert rumtollen und so viel Unfug erzählen. Antwort: Vielleicht sei sie auch nur ein Hologramm. Interessanter Gedanke. Dreidimensional, drei Knöpfe an der Jacke. Das könnte passen. Aber das wäre ja leicht zu überprüfen. Hologramme sind meist aus Plastik, das würde brennen und stinken beim Ankohlen Ankokeln. Schon mit der Nase liesse sich der Gehalt erkennen. Nichts ist hingegen aus Nichts. Wenigstens das müsste sich doch feststellen lassen. Nur so ein Gedanke.

Noch mehr dummes Zeug:

Und noch mal Pispers:

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