Wer mag kein Olivenöl?


Donnerstag, 22.01.2015, 15:02:05 :: Naxos

Jedes Land, jede Gegend in Südeuropa, wo ein paar Olivenbäume stehen, hat das beste, das gesündeste Olivenöl. Ich stolperte gerade über den Artikel in Radio Korfu, wo über die Qualität von Olivenöl berichtet wird.

Und da wir in den letzten Wochen überall die erntenden Menschen hier erlebt haben – schlagend, sammelnd, schleppend – und wieder beim Pressen waren, denke ich, ich werde auch ein paar Gedanken los. Zunächst: Wo wir hin kamen in Griechenland und es gab Olivenbäume, die örtlichen Oliven waren immer die besten. Das ist verständlich, wer macht sich selbst schlecht. Und die italienischen und spanischen Produzenten von Massenölen wissen das auch. Deshalb kaufen sie Unmengen griechischen Olivenöls auf, panschen es – streng nach EU-Normen, versteht sich – und verkaufen es unter Fantasienamen in – zum Beispiel – deutschen Supermärkten. Gleich vorweg, dann ist das auch gesagt: Es hat nichts mit dem zu tun, was man vor Ort aus der Presse beziehungsweise mittlerweile der Zentrifuge laufen sieht, in dem man sogleich sein Weissbrot intensiv badet um es schlürfend und genussvoll zu verzehren, einen Schluck Landwein hinterher kippt und ein paar Brocken Käse… Und wer noch nie frische Kartoffelschnitze in einer Riesenpfanne im Olivenöl schwimmen und braun werden gesehen hat, der darf nicht mitreden. Tut mir leid.

Ob nun, wie wir es auf der Mani erlebt haben, lupenreines Bioöl produziert wird (das man in Deutschland bestellen kann, die Firma ist in Ulm und im Internet), ob man die Olivenhaine bei Freunde in Etoliko durchschreitet und die eingelegten Früchte dieser Bäume geniesst, durch die endlosen Olivenhaine von Itea am Fusse der Berge vor Delfi fährt, oder in denen hier bei Halki auf Naxos spazieren geht – egal: Man muss das versucht und genossen haben, was am Ende von der Rinne, aus der Leitung fliesst, das frische Öl.

Zentrifuge statt Presse

Wir haben das auch erst vorletzten Winter gelernt: Überwiegend wird das Öl heute nicht mehr in der Presse gewonnen sondern durch Zentrifugieren der Maische. Das ist schonender und ökonomischer. Der Trester wird übrigens zu Pellets gepresst – Schweinefutter und/oder Heizmaterial. Und wichtig ist, dass die Oliven an dem Tag verarbeitet werden an dem sie geerntet wurden. Darauf verweisen sie alle, die ihre Säcke anfahren, auskippen und sich dann an den Tisch setzen und ölgetränktes Brot verzehren – wenn sie vor lauter Erzählen und diskutieren dazu kommen. Deshalb stehen die vielen »Ölmühlen« hier auf den Dörfern auch nahe der Ernteplätze, die Anfahrtswege sind dann kurz. Denn »gepresst« wird am »Nachmittag«; also abends, nach Sonnenuntergang. Nachts sozusagen… Und nach dem reichlichen Schnabulieren lässt man sich dann an der »Tankstelle« frisches Öl abfüllen, 5 € für eine Liter dieses Jahr. Direkt vom Erzeuger, daher günstig aber nicht billig. Und ungefähr 20 Liter brauchen wir pro Jahr. Mindestens…

Um also die Eingangsfrage zu beantworten: Wer kein Olivenöl mag, hat sein Öl beim Billigheimer erworben, hat nicht das Etikett studiert, hat nicht tief genug in die Tasche gegriffen. Denn seinen Preis ist es eben wert. Und der ist hoch, das gebe ich zu.

YouTube

Links:

Veröffentlicht unter RundEuropa2014 | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Vor der Wahl: Tsipras wendet sich an die Deutschen

Donnerstag, 22.01.2015, 13:45:30 :: Quelle: Radio Korfu

In einem offenen Brief an das “Handelsblatt” wendet sich A. Tsipras an die Deutschen… Lesenswert!

Tsipras: Fiskalisches Waterboarding

Liebe Leser des Handelsblatts,

die Mehrheit von Ihnen wird sich bereits jetzt eine Meinung darüber gebildet haben, was sie in diesem Artikel lesen wird. Das ist mir bewusst. Ich wage es dennoch, sie darum zu bitten, sich den folgenden Zeilen möglichst vorurteilsfrei zu widmen. Denn Vorurteile sind, vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrise, keine guten Berater, sie schüren Intoleranz, Nationalismus, Rückwärtsgewandheit, ja sogar Gewalt.

Ich wende mich mit einem offenen Brief an Sie, um Ihnen eine andere Sicht auf das zu geben, was sich vom Jahr 2010 bis zum heutigen Tage an abgespielt hat. In erster Linie jedoch möchte ich Ihnen in aller Aufrichtigkeit die Vorschläge und Zielsetzungen meiner Partei SYRIZA erläutern, welche am 26. Januar die dann neu gewählte griechische Regierung stellen könnte.

Der griechische Staat ist seit 2010 nicht mehr dazu in der Lage, seine Schulden zurückzuzahlen. Unglücklicherweise beschloss man auf offizieller europäischer Seite, so zu tun, als könne man diesem Problem mittels des größten in der Menschheitsgeschichte je gewährten Kredites und der strikten Durchsetzung eines finanz- und strukturpolitischen Anpassungsprogramms Herr werden. Und das, obwohl dies mit mathematischer Gewissheit das Zusammenschrumpfen des Inlandseinkommens zur Folge haben musste, aus welchem die Abzahlung neuer wie alter Kredite finanziert wird.

Kreditvereinbarung entschieden abgelehnt

Man ging das Problem an, als handle es sich beim drohenden Staatsbankrott um einen Liquiditätsengpass. Anders ausgedrückt: Man machte sich die Logik eines Bankers zu eigen, der, statt sich einzugestehen, dass sein an eine bankrotte Firma ausgezahlter Kredit „geplatzt“ ist, dieser einfach weitere Geldsummen verleiht und sich vormacht, die Kredite würden abbezahlt, wenn man die unabwendbare Pleite nur immer weiter hinauszögere.

Es hätte nicht mehr als gesunden Menschenverstand gebraucht, um zu erkennen, dass das konsequente Festhalten am „Extend and Pretend“-Dogma für mein Land in einer Tragödie enden würde. Es hätte nicht mehr als gesunden Menschenverstand gebraucht, um zu verstehen, dass man, statt Griechenland zu stabilisieren, nur Öl ins Feuer einer sich immer wieder aufs Neue selbst entfachenden Krise goss, die Europa bis in seine Grundfesten bedroht. Die im Mai 2010 verabschiedete Kreditvereinbarung wurde von meiner Partei und mir entschieden abgelehnt. Nicht weil wir glaubten, Deutschland und unsere anderen Partner hätten uns nicht genügend Geld zur Verfügung gestellt, sondern weil wir der Auffassung waren, dass sie uns weit größere Summen haben zukommen lassen als angemessen, weit mehr als anzunehmen wir berechtigt gewesen wären. Geldsummen, die weder der griechischen Bevölkerung zugute kommen würden, da sie nur dazu bestimmt waren, in ein Schuldenfass ohne Boden geworfen zu werden, noch das Anwachsen der Staatschulden, deren Last unsere Partner unweigerlich immer wieder auf Ihre Bürger abwälzen würden, würden verhindern können.

Diese unleugbare Tatsache war auch der Bundesregierung bekannt und wurde dennoch verschwiegen.

Tausende Unternehmen in den Ruin getrieben

Weniger als ein Jahr darauf hatte sich unsere Einschätzung als richtig erwiesen. Die Kombination aus Neuaufnahme enormer Kreditsummen und massiven Kürzungen hatte es nicht nur nicht vermocht, die Schuldenproblematik zu zähmen, sondern darüber hinaus auch die Schwächsten unserer Gesellschaft hart getroffen. Gewissenhafte Arbeitnehmer waren arbeits- und obdachlos geworden und fühlten sich vor allem ihrer Würde beraubt. Die massiven Einkommensverluste trieben Tausende Unternehmen in den Ruin und verhalfen den verbliebenen dazu, sich als Oligopole zu etablieren und an Stärke zu gewinnen.

In Zeiten, in denen das Defizit an Hoffnung und Perspektive größer ist als alle anderen Defizite, brauchte es nicht lang, bis das „Schlangenei“ des Faschismus ausgebrütet war und Neonazis in den Nachbarschaften unseres Landes zu patrouillieren begannen, um Hass und Gewalt zu säen.

Trotz des fulminanten Scheiterns dieser Strategie hält man bis zum heutigen Tag an der erwähnten Logik der Verlängerung und Täuschung fest. Mit der im Jahr 2012 getroffenen Kreditvereinbarung lud man eine noch größere Schuldenlast auf die ohnehin schon schwachen Schultern Griechenlands und löste eine neue Rezession aus, während die Gelder unserer Partner in die Finanzierung eines Systems persönlicher Bereicherung und Vorteilsnahme verwendet wurden und der damals vorgenommene Haircut vornehmlich die Einlagen der Sozialversicherungs- und Rentenkassen beschnitt.

Leugnen mathematischer Tatsachen

In der letzten Zeit hört man Beobachter von einer Stabilisierung Griechenlands sprechen, sogar von Wachstum ist die Rede und davon, dass die verfolgte Politik nun Früchte trage. Dabei handelt es sich um eine willkürliche Verzerrung der Tatsachen, welche einer genaueren Analyse nicht standhalten kann. So markiert der jüngste Anstieg des realen Nationaleinkommens um 0,7% nicht etwa das Ende der Rezession, sondern deren Fortsetzung, da im selben Zeitraum die Inflation bei minus 1,8% lag.

Die Wahrheit ist, dass die Staatsschulden Griechenlands nicht zurückgezahlt werden können, solange die griechische Volkswirtschaft ständigen fiskalischen Ertränkungsversuchen ausgesetzt ist (fiscal waterboarding). Das Beharren auf diese ausweglose und menschenverachtende Politik und das Leugnen mathematischer Tatsachen kostet den deutschen Steuerzahler Unmengen an Geld und das griechische Volk seine Würde. Und führt, noch viel schlimmer, dazu, dass sich Griechen gegen Deutsche und Deutsche gegen Griechen wenden und so dem Gedanken eines demokratischen und geeinten Europa tiefe Schäden zufügen.

Deutschland, und vor allem die hart arbeitenden deutschen Steuerzahler haben von einer SYRIZA-Regierung nicht das geringste zu befürchten. Ganz im Gegenteil.

Kleptokratischem System den Kampf angesagt

Unser Ziel ist es nicht auf Konfrontation mit unseren Partnern zu gehen, noch mehr Kredite oder einen Freibrief für neue Defizite zu erhalten. Unsere Ziele sind die Stabilisierung des Landes, das Erreichen eines ausgeglichenen Primärhaushaltes und die Beendigung dieses Aderlasses, den deutsche und griechische Steuerzahler dank dieser absolut unangemessenen Kreditvereinbarung über sich haben ergehen lassen müssen. Wir fordern ein Ende des „Extend and Pretend“–Dogmas, und zwar nicht zu Lasten der Bürger Deutschlands, sondern zu unser aller Vorteil.

Liebe Leser, ich weiß, dass hinter der Forderung nach genauester Durchsetzung dessen, was vereinbart wurde, die Befürchtung steht, die Griechen könnten, wenn man es ihnen erlaube, einfach weitermachen wie bisher. Ich habe großes Verständnis für diese Sorge und möchte klarstellen, dass es nicht meine Partei, dass es nicht SYRIZA war, die dieses System aus Korruption, persönlicher Bereicherung und Vorteilsnahme geschaffen hat, sondern eben jene, die heute allzu sehr auf die Einhaltung des Vereinbarten und die Fortführung des Reformprogramms pochen. Selbstverständlich nur, wenn dabei ihre eigenen Privilegien, wie dies in den vergangenen vier Jahren und unter der Regierung Samaras der Fall war, gänzlich unangetastet bleiben. Wir haben diesem kleptokratischen System den Kampf angesagt und werden eine weitreichende Reform des Staates und der öffentlichen Verwaltung vornehmen sowie Transparenz, leistungsorientierte Einstellungs- und Beförderungssysteme und Steuergerechtigkeit schaffen, darüber hinaus hart gegen Geldwäscher vorgehen.

Das ist unsere Reformagenda. Die Reformagenda, die wir dem griechischen Volk bei den kommenden Wahlen zur Abstimmung vorlegen.

Mehr Solidarität und mehr Demokratie

Ziel ist es, im Rahmen der Eurozone zu einer neuen Übereinkunft zu kommen, die es der griechischen Bevölkerung möglich macht zu atmen, ihre Produktivität freizusetzen und in Würde zu leben. Mit Wiederherstellung der Schuldentragfähigkeit und einem Ausweg aus der Rezession. Mittels Wachstumsfinanzierung statt zum Scheitern verurteilter Austeritätspolitik, welche immer wieder in die Rezession führt. Mit Förderung des sozialen Zusammenhaltes. Mit mehr Solidarität und mehr Demokratie.

Am 25. Januar wird in Griechenland eine neue Chance für ganz Europa geboren. Mögen wir sie nicht ungenutzt lassen.

Das Nationaleinkommen sank also weiter, nur eben weniger stark als die Durchschnittspreise. Der Schuldenberg wächst beständig weiter. Wir haben es mit einer beschämenden Schönung der Statistik zu tun, mit welcher man die Effektivität der von der Troika in Griechenland verfolgten Politik zu belegen – und die Europäer, die das Recht haben, endlich die Wahrheit zu erfahren, ein weiteres mal hinters Licht zu führen versucht.

Veröffentlicht unter RundEuropa2014 | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Worte aus der Abseite

Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendeine Weltanschauung mir eine Meinung verbieten kann, weder ernste noch spöttische. Und auch nicht satirische.

Ich denke auch, wer in seiner Anschauung oder seinem Glauben gefestigt ist, der schaut gelangweilt darüber hinweg.

Drum prüfet Euch…

Veröffentlicht unter RundEuropa2014 | Hinterlasse einen Kommentar

Wie kommt man nach Naxos?

Sonntag, 04.01.2015, 13:11:00 :: Naxos. Stand: Mittwoch, 07.01.2015, 00:53:08

Ich hoffe, möglichst viele stellen sich mittlerweile diese Frage:

Wie kommt man nach Naxos?

Für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, uns auf Naxos zu besuchen, gibt es hier ein paar Hilfestellungen.

Naxos ist die grösste Insel in der Ägäis, also zwischen Griechenland und der Türkei. Das bedeutet, dass man mit dem Auto oder gar zu Fuss da nicht direkt hin kommt. Es bedarf einer Fahrt mit der Fähre von Piräus aus oder eines Fluges vom Flughafen Athen aus. Naxos hat einen kleinen Flughafen, auf dem Hüpfer starten und landen können.

Mit dem Auto

Es ist natürlich die schönste und erlebnisreichste Art der Annäherung, allerdings auch die zeitaufwändigste und teuerste; aber es ist dann eine Reise, keine Anreise.

  1. Über Schweiz/Österreich und Italien fährt entweder die Autostrada oder kleine Straßen durch den Apennin bis Ancona oder Brindisi und setzt mit der Fähre nach Durres oder Vlore in Albanien oder nach Igoumenitsa in Griechenland über: ferries.gr oder AFerry. Im Sommer ist das Vorbuchen der Fähren sinnvoll. Von dort fährt man dann entlang des Ionischen Meeres über Delfi nach Piräus.

  2. Landschaftlich und kulturell gibt die Fahrt durch Österreich, Slovenien, Kroatien, Montenegro und Albanien noch mehr her. Albanien jedenfalls ist es wert, entdeckt zu werden.

Die Strecken machen Spass, wenn man sich mindestens 7-10 Tage Zeit nimmt. Durchrasen geht auch, aber der Schnuckelfaktor ist dann Null.

Fliegen

Grossraum Athen: Piräus links, Flughafen rechts, Masstab unten links.

  1. Der normale Weg führt von einem deutschen Flughafen nach Athen. Dort steigt man direkt am Ausgang in den Schnellbus nach Piräus. Im Regelfall wird man die Fähre nicht am selben Tag erreichen. Das macht aber gar nichts, im Gegenteil: Es verhilft allen Neugierigen zu einem Nachmittag und Abend in Athen – Altstadt, Akropolis, Museen…

  2. Es gibt im Sommer auch Direktflüge aus Deutschland nach Mykonos und Santorin (GermanWings, Condor, AirBerlin), von wo aus man mit der Fähre Naxos erreichen kann. Das lohnt, wenn der Preis stimmt, insbesondere im Falle von Santorin, diesem grandiosen Kraterrand mitten im blauen Wasser; aber auch da sollte man sich 1–2 Tage Zeit nehmen, Akrotiri und Oia besuchen und – wer mag – den gehobenen Tourismus geniessen.

Besonders bei der Fluglinie AegeanAir sollte man sich schlau machen, sie bietet bei guten Preisen auch Flüge bis Naxos – freilich mit Umsteigen in Athen. Zuweilen klappt das sogar innerhalb eines Tages pro Richtung. Von Stuttgart aus fliegt AegeanAir täglich.

Piräus – Naxos

Hafenbereich Piräus, Übersicht

Der Bus vom Flughafen Athen hält direkt im Fährhafen, zum Schiff sind es also nur ein paar Schritte. Wenn die Fähre nicht am selben Tag fährt? Man besorgt sich dann sein Ticket, das ca 35€ kostet und geht über die grosse Strasse. Dort gibt es in einer Seitenstrasse das kleine, einfache und sehr preisgünstige Hotel Delfini, das man sogar per Booking.com vorab buchen kann.

Dort macht man sich frisch und geht dann ca. 100 m bis zur Schnellbahn, die einen direkt in die Athener Altstadt zum Monastiraki-Platz bringt. Von dort aus erreicht man alles Sehenswerte zu Fuss.

Pier, Hotel und Schnellbahn nach Athen: Nah dran

Wer für das Hotel etwas mehr ausgeben will, kann auch ca. 200 m vom Monastiraki entfernt das Hotel Attalos Booking.com in der Athinas-Strasse wählen (vorab buchen ist hier erforderlich). Die haben einen Dachgarten, von dem aus sich abends die Akropolis im Lichterspiel geniessen lässt. Nachteil: Man muss morgens früher raus, die Fähre geht so gegen 7 Uhr morgens bzw. 17 Uhr nachmittags.

Die Fähre

Sie braucht für die ca. 150 km ungefähr 5 – 6 Stunden. In der Zeit schwimmt man durch die Inselwelt der Ägäis, immer eine Insel vor oder neben sich. Nach einem Zwischenhalt in Paros, der Nachbarinsel, ist man dann gegen Mittag oder kurz vor Mitternacht in Naxos.

Naxos

Also hier werdet Ihr abgeholt, keine Frage. Wegen der Untrerkünfte können wir uns kümmern, wenn wir früh genug wissen, wann Ihr ankommt, aber wer Lust hat: Hotels gibt es viele, nur sind sie im Sommer (hoffentlich) alle belegt. Wir schlagen vor ihr fragt im Hotel Elizabeth nach.

In jedem Fall gilt, selbst wenn Ihr plötzlich vor der Tür steht: Wir finden was. – Also…!

Links:

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Zum Jahresende

Samstag, 20.12.2014, 13:08:10 :: Galanado

Unser Elektrogeschäft an der Strasse nach Galanado

Liebe Freunde und Verwandte,

Lis hat sich wieder hin gesetzt und hat versucht, dem ablaufenden Jahr irgendwie eine Form zu geben. Das ist ihr, wie ich finde, gelungen. Auch wenn nicht alles erwähnt wird, erhaltet Ihr einen guten Überblick, selbstverständlich mit vielen Bildern.

Der Brief ist ein 23-seitiges PDF, bilderlastig und daher sehr gross (208 MB).

Viel Spass beim Lesen und eine gute und schöne Weihnachtszeit.

Herzliche Grüsse,
Reinard & Lis.

Links für Jahresbrief 2014:

(»Qualität« bezieht sich auf die Bilder)

Veröffentlicht unter RundEuropa2014 | Hinterlasse einen Kommentar

“Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!”

Montag, 08.12.2014, 14:47:44 :: Naxos

Vorbemerkung: Eine derartige öffentliche Äusserung war mehr als überfällig. Warum ein solcher Aufruf nicht zur freien Unterschrift ins Netz gestellt wir, ist für mich unerfindlich. Zur Kenntnis genommen gehört er jedenfalls. Veröffentlicht wurde der Aufruf in der ZEIT.

Der Aufruf im Wortlaut:

Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Niemand will Krieg. Aber Nordamerika, die Europäische Union und Russland treiben unausweichlich auf ihn zu, wenn sie der unheilvollen Spirale aus Drohung und Gegendrohung nicht endlich Einhalt gebieten. Alle Europäer, Russland eingeschlossen, tragen gemeinsam die Verantwortung für Frieden und Sicherheit. Nur wer dieses Ziel nicht aus den Augen verliert, vermeidet Irrwege.

Der Ukraine-Konflikt zeigt: Die Sucht nach Macht und Vorherrschaft ist nicht überwunden. 1990, am Ende des Kalten Krieges, durften wir alle darauf hoffen. Aber die Erfolge der Entspannungspolitik und der friedlichen Revolutionen haben schläfrig und unvorsichtig gemacht. In Ost und West gleichermaßen. Bei Amerikanern, Europäern und Russen ist der Leitgedanke, Krieg aus ihrem Verhältnis dauerhaft zu verbannen, verloren gegangen. Anders ist die für Russland bedrohlich wirkende Ausdehnung des Westens nach Osten ohne gleichzeitige Vertiefung der Zusammenarbeit mit Moskau, wie auch die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Putin, nicht zu erklären.

In diesem Moment großer Gefahr für den Kontinent trägt Deutschland besondere Verantwortung für die Bewahrung des Friedens. Ohne die Versöhnungsbereitschaft der Menschen Russlands, ohne die Weitsicht von Michael Gorbatschow, ohne die Unterstützung unserer westlichen Verbündeten und ohne das umsichtige Handeln der damaligen Bundesregierung wäre die Spaltung Europas nicht überwunden worden. Die deutsche Einheit friedlich zu ermöglichen, war eine große, von Vernunft geprägte Geste der Siegermächte. Eine Entscheidung von historischer Dimension. Aus der überwundenen Teilung sollte eine tragfähige europäische Friedens- und Sicherheitsordnung von Vancouver bis Wladiwostok erwachsen, wie sie von allen 35 Staats- und Regierungschefs der KSZE-Mitgliedsstaaten im November 1990 in der “Pariser Charta für ein neues Europa” vereinbart worden war. Auf der Grundlage gemeinsam festgelegter Prinzipien und erster konkreter Maßnahmen sollte ein “Gemeinsames Europäisches Haus” errichtet werden, in dem alle beteiligten Staaten gleiche Sicherheit erfahren sollten. Dieses Ziel der Nachkriegspolitik ist bis heute nicht eingelöst. Die Menschen in Europa müssen wieder Angst haben.

Wir, die Unterzeichner, appellieren an die Bundesregierung, ihrer Verantwortung für den Frieden in Europa gerecht zu werden. Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik für Europa. Das geht nur auf der Grundlage gleicher Sicherheit für alle und mit gleichberechtigten, gegenseitig geachteten Partnern. Die deutsche Regierung geht keinen Sonderweg, wenn sie in dieser verfahrenen Situation auch weiterhin zur Besonnenheit und zum Dialog mit Russland aufruft. Das Sicherheitsbedürfnis der Russen ist so legitim und ausgeprägt wie das der Deutschen, der Polen, der Balten und der Ukrainer.

Wir dürfen Russland nicht aus Europa hinausdrängen. Das wäre unhistorisch, unvernünftig und gefährlich für den Frieden. Seit dem Wiener Kongress 1814 gehört Russland zu den anerkannten Gestaltungsmächten Europas. Alle, die versucht haben, das gewaltsam zu ändern, sind blutig gescheitert – zuletzt das größenwahnsinnige Hitler-Deutschland, das 1941 mordend auszog, auch Russland zu unterwerfen.

Wir appellieren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, als vom Volk beauftragte Politiker, dem Ernst der Situation gerecht zu werden und aufmerksam auch über die Friedenspflicht der Bundesregierung zu wachen. Wer nur Feindbilder aufbaut und mit einseitigen Schuldzuweisungen hantiert, verschärft die Spannungen in einer Zeit, in der die Signale auf Entspannung stehen müssten. Einbinden statt ausschließen muss das Leitmotiv deutscher Politiker sein.

Wir appellieren an die Medien, ihrer Pflicht zur vorurteilsfreien Berichterstattung überzeugender nachzukommen als bisher. Leitartikler und Kommentatoren dämonisieren ganze Völker, ohne deren Geschichte ausreichend zu würdigen. Jeder außenpolitisch versierte Journalist wird die Furcht der Russen verstehen, seit NATO-Mitglieder 2008 Georgien und die Ukraine einluden, Mitglieder im Bündnis zu werden. Es geht nicht um Putin. Staatenlenker kommen und gehen. Es geht um Europa. Es geht darum, den Menschen wieder die Angst vor Krieg zu nehmen. Dazu kann eine verantwortungsvolle, auf soliden Recherchen basierende Berichterstattung eine Menge beitragen.

Am 3. Oktober 1990, am Tag der Deutschen Einheit, sagte Bundespräsident Richard von Weizsäcker: “Der Kalte Krieg ist überwunden. Freiheit und Demokratie haben sich bald in allen Staaten durchgesetzt. … Nun können sie ihre Beziehungen so verdichten und institutionell absichern, dass daraus erstmals eine gemeinsame Lebens- und Friedensordnung werden kann. Für die Völker Europas beginnt damit ein grundlegend neues Kapitel in ihrer Geschichte. Sein Ziel ist eine gesamteuropäische Einigung. Es ist ein gewaltiges Ziel. Wir können es erreichen, aber wir können es auch verfehlen. Wir stehen vor der klaren Alternative, Europa zu einigen oder gemäß leidvollen historischen Beispielen wieder in nationalistische Gegensätze zurückzufallen.”

Bis zum Ukraine-Konflikt wähnten wir uns in Europa auf dem richtigen Weg. Richard von Weizsäckers Mahnung ist heute, ein Vierteljahrhundert später, aktueller denn je.

Die Unterzeichner

Mario Adorf, Schauspieler
Robert Antretter (Bundestagsabgeordneter a. D.)
Prof. Dr. Wilfried Bergmann (Vize – Präsident der Alma Mater Europaea)
Luitpold Prinz von Bayern (Königliche Holding und Lizenz KG)
Achim von Borries (Regisseur und Drehbuchautor)
Klaus Maria Brandauer (Schauspieler, Regisseur)
Dr. Eckhard Cordes (Vorsitzender Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft)
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (Bundesministerin der Justiz a.D.)
Eberhard Diepgen (ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin)
Dr. Klaus von Dohnanyi (Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg)
Alexander van Dülmen (Vorstand A-Company Filmed Entertainment AG)
Stefan Dürr (Geschäftsführender Gesellschafter und CEO Ekosem-Agrar GmbH)
Dr. Erhard Eppler (Bundesminister für Entwicklung und Zusammenarbeit a.D.)
Prof. Dr. Dr. Heino Falcke (Propst i.R.)
Prof. Hans-Joachim Frey (Vorstandsvorsitzender Semper Opernball Dresden)
Pater Anselm Grün (Pater)
Sibylle Havemann (Berlin)
Dr. Roman Herzog (Bundespräsident a.D.)
Christoph Hein (Schriftsteller)
Dr. Dr. h.c. Burkhard Hirsch (Bundestagsvizepräsident a.D.)
Volker Hörner (Akademiedirektor i.R.)
Josef Jacobi (Biobauer)
Dr. Sigmund Jähn (ehemaliger Raumfahrer)
Uli Jörges (Journalist)
Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann (ehemalige EKD Ratsvorsitzende und Bischöfin)
Dr. Andrea von Knoop (Moskau)
Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehemalige Korrespondentin der ARD in Moskau)
Friedrich Küppersbusch (Journalist)
Vera Gräfin von Lehndorff (Künstlerin)
Irina Liebmann (Schriftstellerin)
Dr. h.c. Lothar de Maizière (Ministerpräsident a.D.)
Stephan Märki (Intendant des Theaters Bern)
Prof. Dr. Klaus Mangold (Chairman Mangold Consulting GmbH)
Reinhard und Hella Mey (Liedermacher)
Ruth Misselwitz (evangelische Pfarrerin Pankow)
Klaus Prömpers (Journalist)
Prof. Dr. Konrad Raiser (eh. Generalsekretär des Ökumenischen Weltrates der Kirchen)
Jim Rakete (Fotograf)
Gerhard Rein (Journalist)
Michael Röskau (Ministerialdirigent a.D.)
Eugen Ruge (Schriftsteller)
Dr. h.c. Otto Schily (Bundesminister des Inneren a.D)
Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer (ev. Theologe, Bürgerrechtler)
Georg Schramm (Kabarettist)
Gerhard Schröder (Bundeskanzler a.D.)
Philipp von Schulthess (Schauspieler)
Ingo Schulze (Schriftsteller)
Hanna Schygulla (Schauspielerin, Sängerin)
Dr. Dieter Spöri (Wirtschaftsminister a.D.)
Prof. Dr. Fulbert Steffensky (kath. Theologe)
Dr. Wolf-D. Stelzner (geschäftsführender Gesellschafter: WDS-Institut für Analysen in Kulturen mbH)
Dr. Manfred Stolpe (Ministerpräsident a.D.)
Dr. Ernst-Jörg von Studnitz (Botschafter a.D.)
Prof. Dr. Walther Stützle (Staatssekretär der Verteidigung a.D.)
Prof. Dr. Christian R. Supthut (Vorstandsmitglied a.D. )
Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik (ehemaliger Berater im Bundeskanzleramt für Sicherheit und Außenpolitik)
Andres Veiel (Regisseur)
Dr. Hans-Jochen Vogel (Bundesminister der Justiz a.D.)
Dr. Antje Vollmer (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D.)
Bärbel Wartenberg-Potter (Bischöfin Lübeck a.D.)
Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Wissenschaftler)
Wim Wenders (Regisseur)
Hans-Eckardt Wenzel (Liedermacher)
Gerhard Wolf (Schriftsteller, Verleger)

Veröffentlicht unter RundEuropa2014 | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Wiedergeburt Europas – aber aus welchem Geiste?

Montag, 01.12.2014, 13:12:21 :: Naxos

…Es scheint – und vor allem deswegen wird diese Geschichte hier so ausführlich wiedergegeben –, als stünde am Anfang der mythischen Geschichte Europas die Geburt einer Zivilisation aus dem Geiste des Friedens, als zeichnete sich der Eintritt Europas in die Geschichte in der Form mythologischer Erzählungen – zumindest teilweise verifiziert durch die archäologische Forschung – dadurch aus, daß hier der Versuch gemacht wurde, eine nicht-kriegerische Kultur zu stiften, eine reale Alternative zu den kämpferischen griechischen Stämmen und Poleis,…

Ekkehard Krippendorff hat 2007 einen Artikel in UTOPIE kreativ veröffentlicht, auf den ich heute beim Durchstöbern und Aufräumen in meiner Materialsammlung gestossen bin. Wer Substantielles zu lesen vermag und Willens ist: Hier ist der Aufsatz als PDF (200kB); Zeit wird man sich nehmen müssen, aber das sei ja in der Adventszeit, der besinnlichen, angeblich kein Thema…

Der Aufsatz beginnt mit einem Zitat eines sehr umstrittenen Juristen, was zunächst verwundern mag. Aber mit aufgeklebten Marken kommt man ja nicht weiter, sowenig wie mit aktueller Politik – wir erleben das ja täglich. Vielleicht mit Utopien? Kuschelige Lektüre…

Keine noch so klare Gedankenführung kommt gegen die Kraft echter, mythologischer Bilder auf.

Carl Schmitt: Der Leviathan

Links:

Veröffentlicht unter RundEuropa2014 | Hinterlasse einen Kommentar

* Rund Europa: Die Karte 2004-2014

Mittwoch, 26.11.2014, 00:08:20 :: Naxos

Die Aktuelle Karte

Stand: Mittwoch, 26.11.2014

Ja, es sind mittlerweile 10 Jahre dokumentierter Reisen. Wenigstens die Karte ist auf dem Stand und die Reiserouten, wenn auch viele Beiträge fehlen. Ich hoffe, dass die Wintertage, die auch Naxos nicht immer sonnig sind, mich dazu anhalten, weiter zu schreiben.

Veröffentlicht unter RundEuropa2014 | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Gedanken zu Europa

Donnerstag, 13.11.2014, 17:33:44 :: Galanado

Ein paar Gedanken, diesmal nicht von mir, sondern von Peter Handke, etwas länger her dieser Beitrag, dennoch sollte man sich die Zeit von ca. einer Stunde nehmen und zuhören…

Reisen

Veröffentlicht unter Europa, Kultur + Gesellschaft, Politik | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

* Rund Europa 2014 (3), 10. Tag: Delfi – Piräus – Naxos

Freitag, 10.10.2014, 14:58:27 :: Piräus

IMGiP5 10786

IMGiP5 10784

Anmerkung: Mehr Bilder dann später

Ja, wir sitzen in Piräus im Café – Kafenion verbietet sich bei dem Ambiente – und warten auf das Schiff. »Ein Schiff wird kommen«, hoffen wir momentan noch, den der Kai ist noch leer um 15:00 Uhr. 17:30 Uhr soll es los gehen. Wir hatten schon Befürchtungen, da Wind mit 5 bf angesagt ist; es weht auch angenehm kühl, gleicht die Sonne gewissermassen aus. Die Fähre wird also schon jetzt verspätet ankommen, da mit den Wellen kämpfend. Aha, Lis meldet soeben, das die Blue Star jetzt einläuft, 15:20.

IMG_1558.JPG

Aber trotzdem (bis hierher) mal wieder fast das Ende einer diesmal ganz nach Plan verlaufenen Reise – bis jetzt und sieht man davon ab, dass das Senile schon zweimal nicht anspringen wollte, einmal bei der Ausfahrt auf der Fähre in Igoumenitsa. Was sich in Litauen angekündigt hatte, häuft sich jetzt. Aber was de Ursache ist, werden wir erst auf Naxos klären lassen; entweder die Batterie oder der Anlasser/Kollektorkohlen.

Delfi…

…gestern Naschmittag und Abend war von der Stimmung her irgendwie getrübt. Es standen zwar massig Busse herum (wir zählen alleine in unserer direkten Umgebung mehr als zehn aus Spanien, Deutschland, Griechenland – natürlich, teils mit chinesischen Schildern gekennzeichnet), die Strasse waren bevölkert von Chinesen und kroatischen jungen Leuten. Die Chinesen scheinen uns zu erheblichem Teil irgendwie desorientiert, fotografieren sich ständig gegenseitig an völlig unbedeutenden Stellen, wobei der Blitz obligatorisch ist; ich denke aber, dass auch chinesische Kameras eine Vorrichtung besitzen, den Blitz zu deaktivieren… Die kritischen Jungs und Mädels beherrschen das Stadtbild zumindest akustisch.

Das aber nur am Rande. Schlimmer scheint mir, dass trotz des diesjährigen Touristenansturms in Griechenland das Sterben der Läden zunimmt. Andererseits befremdet es irgendwie, dass im digitalen Zeitalter die Besucher diese Heftchen über griechische Küche und Sexualbräuche kaufen sollen, die vergilbt und aufgerollt in den Ständern den Sommer überdauert haben. Selbst Postkarten können als Mitbringsel kaum überzeugen; die Leute halten das Smartphone in die Luft und senden das Bild nach kurzer Prüfung per Twitter oder Facebook.

Veröffentlicht unter RundEuropa2014 | Hinterlasse einen Kommentar