
Stehlen ist ein Verbrechen? Nur für die Armen.
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Zuweilen bin ich – direkt oder indirekt – gefragt worden, warum nicht mehr im Blog steht. Nichts Politisches zum Beispiel. Das hat viele Gründe.
Ein wesentlicher ist sicher, dass ich mich, zuweilen sehr eindringlich, frage, wozu ich etwas aufschreibe. Man tut das ja eigentlich, um sich etwas zu merken. Oder um den Kropf zu leeren und alles hernach zu vergessen. So wie Kant das mit seinem Kammerdiener Lampe versucht hat. Aber da sind wir schon bei einem der Themen, über die ich eigentlich nicht schreiben wollte: Im Freitag stiess ich unter dem Titel Wie man eine Debatte los wird auf das Problem »Aufschreiben oder Seinlassen?« am Beispiel Wulff. Und den kann man und den will ich vergessen. Kant hat das mit Aufschreiben versucht, s.o.
Ich dachte mir, es ginge einfacher mit einfach Verdrängen, einfach Vergessen oder einfach Nichtwissenwollen. Ich dachte gewissermassen, es reiche, das was man weiss einfach nicht wissen zu wollen. Aber die Gedanken machen eben, was sie wollen. Dachte ich. Machen sie das? Da stiess ich darauf:
Die herrschenden Gedanken sind weiter Nichts als der ideelle Ausdruck der herrschenden materiellen Verhältnisse, die als Gedanken gefaßten herrschenden materiellen Verhältnisse; also der Verhältnisse, die eben die eine Klasse zur herrschenden machen, also die Gedanken ihrer Herrschaft.
Da kamen dann Zweifel auf: Macht jemand was mit meinen Gedanken? Sind die, die ich meine zu haben, gar nicht meine? Ich meine, wirklich meine? Oder habe ich gar nicht meine oder keine sondern andere? Oder die von anderen? Oder haben andere meine?
Ich fragte Kant: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Spätestens bei der zweiten Frage landen wir bei der Ethik. Und dann wären wir wieder bei Wulff und das wollte ich ja gerade nicht. Aber wenn nicht Kant, wer dann?
Jedenfalls: Man merkt schon, in solch einer Verfassung ist man irgendwann blockiert. Man merkt das ja bei Wulff und all den anderen Politgockeln und -hennen – nein, nun bin ich schon wieder versucht… Also, ich denke jeder versteht, dass in all dem Durcheinander es überhaupt keinen Zweck hat, zu vergessen, zu schreiben, zu denken. Man kann einfach nur noch staunen beim Lesen.
Die Tatsache, dass so viel Intelligentes, Gescheites, Wahres, Bedenkenswertes und Motivierendes geschrieben wird, das von den Wenigsten und dann meist von den »Falschen« gelesen wird – dies ist niederschmetternd. Und wenn man über die Ursachen nachdenkt, dann kann einem jede Hoffnung abhanden kommen.
Viel wird – zu Recht – über das Versagen der Presse geredet, über den Missbrauch der in falsche Hände gekommenen Medien. Aber wenn selbst das, was zwischen all dem Ramsch, dem Wertlosen, Geschmacklosen, Belanglosen noch an Gutem zu finden ist, nicht gefunden, wahrgenommenen, gelesen und kapiert wird: Wo soll das enden? Man kann es finden, auch wer meint, die Zeit nicht zu haben, hätte die Möglichkeit, das Internet und ein intelligentes Suchprogramm (news aggregators) für sich arbeiten zu lassen um wenigstens eine Vorauswahl treffen zu können. Denn es gibt mehr Gutes, als wir ahnen.
…und vor lauter TV- und BILD-Modder um sich herum weder das Ufer noch die Ziele sieht, die es zu erreichen gälte, wenn’s weiter gehen soll – der hat’s schwer. Vielleicht hilft ja der eine oder andere Link am Ende. Oder aber, und das ist wohl beabsichtigt, man sinkt tiefer und fühlt sich einfach sauwohl.
Es ist klar aus allem, daß Deutschland seine Krise noch gar nicht erfaßt hat. Der tägliche Jammer, der Mangel an allem, die kreisförmige Bewegung aller Prozesse, halten die Kritik beim Symptomatischen. Weitermachen ist die Parole. Es wird verschoben und es wird verdrängt. Alles fürchtet das Einreißen, ohne das das Aufbauen unmöglich ist.
Und dann drängt sich bei mir ein Gedanke nach vorne und der kommt nicht von den Herrschenden sondern ganz von alleine und zwar ziemlich zwingend: Könnte es sein, dass da irgendwo jemand rechte hatte und wir haben es nicht bemerkt? Das heisst, wir hätten versäumt, zu reagieren, wenigstens zu reagieren, uns zu äussern? Uns ganz ordinär aber noch gehörig zu räuspern? Am Ende aufzustehen?
O.k., darüber liesse sich vielleicht mal schreiben…
Links:
…eine »Hymne auf eine gewöhnliche Bewegung«:
(Wenn das im GEMA-Land wieder nicht tut, bitte Bescheid geben…)
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Donnerstag, 19.01.2012, 14:18:26 :: Die Gedanken kreisen ums Reisen…
Die ersten Gedanken an unsere Reise im Sommer drängen zur Planung. Ziel sollen Skandinavien, Russland, Baltikum sein. Gut, zurück nach Deutschland auch, aber das hat Zeit. Zunächst wollen wir am 21. Juni zur Sommersonnwende nördlich des Wendekreis des Krebses sein, des Nördlichen Wendekreises. Da sollte dann für uns ein paar Tage die Sonne nicht untergehen. Das wollen wir schon mal erleben…
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Zuweilen wird ja bemängelt, dass Intellektuelle fehlen, die mit gehöriger Deutlichkeit ihre Stimme erheben, den Finger in die Wunde drücken oder sonst wie der berechtigten Wut über den Elitenstadl artikulieren.
Hier ist einer.
Zum Text: In ehrlichem Ärger wird erzählt von der Ohnmacht, die angesichts von Eurokrise, Schuldenberg und Politikerunfähigkeit viele fühlen
(Instrumental)
Wo is da platz
wo da Teufel seine kinda kriegt
wo is da platz
wo all’s z’samm rennt
wo is des Feuer
hey wo geht ‘n grad a blitz nieder
wo is de hütt’n
wo de stadl de brenntSamma grün samma rot
hab’n ma geld oder not
samma ledig oder fit
samma krank oder nit
Gemma aus oder ein
schenk ma obi oder nie
war’n ma christ hätt ma gwisst
wo da teufel baut in mistA jeder woass, dass es
geld mit auf da wiesen wachst
und essen kann ma’s a mit
aber brenna tat’s guat
aber holzen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (Mais)
wann ma lang so weiter holzen
brennt da huat(Instrumental)
Wo is des geld
des was überall fehlt
ja hat denn koana an genieret
wieso kemman allweil de viara
de liagn, de die Wahrheit verbieg’n
und wanns mit kriagn was woll’n
dann wird’s g’stohln,
de falotten soll der teufel hol’nWo is da platz
wo da Teufel seine kinda kriegt
wo all’s z’samm rennt
wo is des Feuer
wo geht ‘n grad a blitz nieder
wo is de hütt’n
wo is ‘n da der stadl de brenntJeder woass, dass es
geld mit auf da wiesen wachst
und essen kann ma’s a mit
aber brenna tat’s guat
aber holzen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (Mais)
wann ma lang so weiter holzen
brennt da huat(Instrumental)
(Jodler)Jeder woass, dass es
geld mit auf da wiesen wachst
und essen kann ma’s a mit
aber brenna tat’s guat
aber holzen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (Mais)
wann ma lang so weiter holzen
brennt da huatJeder woass, dass a
geld mit auf da wiesen wachst
und essen kann ma’s a mit
aber brenna tat’s guat
aber holzen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (Mais)
wann ma lang so weiter holzen
brennt da huat(Instrumental)
Jeder woass, dass es
geld mit auf da wiesen wachst
und essen kann ma’s a mit
aber brenna tat’s guat
aber holzen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (Mais)
wann ma lang so weiter holzen
brennt da huatHochdeutsch:
Wo ist der Platz, wo der Teufel seine Kinder kriegt?
wo ist der Platz, wo alles zusammen rennt?
Wo ist das Feuer, hey wo geht denn gerade ein Blitz nieder?
Wo ist die Hütte, wo die Scheune, die brennt?Jeder weiss, dass das Geld nicht auf der Wiese wächst
und essen kann man es auch nicht, aber brennen tut es gut
Aber wir verheizen den Weizen und die Rüben und den Mais
wenn wir noch lange so weiter heizen, brennt der HutWo ist das Geld, das überall fehlt, ja schämt sich denn keiner
Wieso kommen immer die weiter, die lügen, die die Wahrheit verdrehen
wenn sie nicht bekommen, was sie wollen
Dann wird es halt gestohlen, die Halunken soll der Teufel holen
Links:
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Schon erstaunlich, wie mit dem Datenschutz umgegangen wird. Viele sind ja auch nicht der Meinung, dass sie was zu verbergen hätten und Datenschutz für sie eine lässliche Angelegenheit ist.
Hier mal ein kleines Beispiel dafür, wie man ggf. auf »Schritt und Tritt« überwachbar werden kann; einfach, nur weil man Klamotten gekauft und die auch ordnungsgemäss bezahlt hat. Trotzdem. Und das liegt nicht daran, dass heute Freitag, der Dreizehnte ist…
Kleidungsstücke mit RFID-Schnüffelchips verwanzt
Mit einer spektakulären Aktion vor dem Gerry-Weber-Store in Bielefeld weist der FoeBuD auf die unsichtbare Gefahr hin
Fotos dazu finden sich auf unserer Website.
Sendung MARKT (WDR) berichtet
Angekündigt ist der Beitrag für
Montags, 16.1.2012, 21.00 Uhr – 21.45 Uhr, WDR FERNSEHEN
(Wiederholung: Mittwoch 18.1.2012, 14.15 Uhr – 15.00 Uhr)Die Firma Gerry Weber geht mit schlechtem Beispiel voran: Seit einiger Zeit sind RFID-Schnüffelchips in alle Kleidungsstücke der Firma eingenäht. Der Chip verbirgt sich im Textilpflegeetikett und kann auf eine Entfernung von acht Metern poer Funk ausgelesen werden. Was zur Optimierung der Logistik gedacht ist, wird zur Gefahr für Kundinnen und Kunden, wenn es in der Kleidung bleibt: Wo immer ein entsprechendes Lesegerät angebracht ist, werden – unbemerkbar – die Daten der Chips ausgelesen – und wiedererkannt.
Das machte der FoeBuD bei einer spektakulären Aktion deutlich: Die Aktiven lasen mittels eines handelsüblichen Lesegerätes die versteckten Chips in der Kleidung von Gerry-Weber-Kundinnen aus und projizierten die Inhalte für alle lesbar auf eine überdimensionale Sprechblase. Viele Passantinnen und Passanten fragten neugierig nach und wurden von den FoeBuD-Aktiven über RFID in Kleidung aufgeklärt.
Eine vorübergehende Passantin mit einer Jacke der Modemarke Peuterey wurde ebenfalls von dem Lesegerät erfaßt. Sie war entsetzt, dass ihre
vor über einem Jahr gekaufte Jacke mit einem Schnüffelchip verwanzt ist. Bisher hatte sie niemand darüber aufgeklärt. Mit der im Chip vorhandenen Produkt- und Seriennummer ist sie jederzeit von jedem Lesegerät wiedererkennbar. Ihrem verständlichen Unmut darüber artikulierte sie direkt vor laufender Kamera. Peuterey bekam für diesen Umgang mit Schnüffelchips bereits im April 2011 einen BigBrotherAward.Der herbei geeilte Firmenchef Gerhard Weber zeigte sich wenig informiert über die Risiken und Nebenwirkungen für Kundinnen und Kunden, die seine Kleidung kaufen sollen.
Der FoeBuD fordert erstens, sämtliche Funketiketten an der Kasse oder vor dem Versand physikalisch zu entfernen und zweitens eine entsprechende verpflichtende Gesetzgebung auf EU-Ebene.
Die ARD-Sendung “Markt” sendet zum Thema RFID-Chips in Textilien am Montag, 16.1.2012 ab 21 Uhr einen Beitrag, der bei der Aktion vor Ort, beim FoeBuD e.V., Gerry Weber und weiteren Orten gedreht wurde. (Angekündigter Sendetermin)
Was können Sie tun?
- Sind Sie Kundin oder Kunde von Gerry Weber? Sprechen Sie das Thema im
Laden an! Fragen Sie nach den Chips – Sie werden erstaunt sein, wie
wenig die Verkäuferinnen darüber wissen. Verlangen Sie, dass die Chips
herausgeschnitten werden. Oder boykottieren Sie die Firma Gerry Weber,
bis sie sich unseren Forderungen beugt.- Sprechen Sie mit Ihrem Europa- und Bundestagsabgeordneten über die
Gefahren von RFID.- Bringen Sie Ihre Vorbehalte dort zu Gehör.
- Unterstützen Sie die Arbeit des FoeBuD gegen Schnüffelchips mit einer Spende:
Spendenkonto: 2129799 Sparkasse Bielefeld (BLZ 480 501 61)Links:
BigBrotherAward 2011 an die Firma Peuterey (Agentur Torsten Müller, Düsseldorf)
http://www.bigbrotherawards.de/2011/.tec
Bildmaterial finden Sie (in Kürze) auf der Website des FoeBuD
https://www.foebud.org
Website WDR MARKT
http://www.wdr.de/tv/markt/
Website Gerry Weber zu RFID
http://www.gerryweber.com/ag-website/de/startseite/unternehmen/unternehmensprofil/innovationen/rfid
Website Peuterey
http://www.peuterey.it/eng_index.html
Aussage des Marketingssprechers von Alien Technology zur Reichweite (12.8 m)
http://globaltrendasia.com/index.php?option=com_content&view=article&id=1:alien-technologyr-uhf-rfid-inlays-top-the-charts&catid=1:latest-news&Itemid=50
Meldung, dass G&P (Marke Peuterey) Alien Technology Chips verwendet (Higgs™-3 based inlays)
http://www.rfidglobal.org/news/2009-07/20090708162105987.html
–
FoeBuD e.V., Marktstr. 18, D-33602 Bielefeld
Tel: 0521-175254, Fax: 0521-61172, www.foebud.org
Spendenkonto: 2129799 – Sparkasse Bielefeld – (BLZ 48050161)
oder www.foebud.org/spenden
Die FoeBuD-Arbeit wird teilweise von der Stiftung bridge gefördert
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Großer Lauschangriff, Schnüffelchips, Videoüberwachung
Da kann man ja doch nichts gegen machen? Irrtum.
FoeBuD e.V. / Kto 2129799 / Sparkasse Bielefeld / BLZ 480 501 61–
Technorati Tags: Kultur & Gesellschaft, RFID
…auf dieser Welt. Denn es ist eigentlich schon alles gesagt. X-mal.
Das Eine oder Andere kann, darf und muss man aber ab und an wiederholen. Weil es gut ist. Weil es wahr ist. Weil Menschen so vergesslich sind. Und nicht zuletzt, weil Juliette Greco es so unvergesslich rüberbringt…
Mon fils chante
Juliette Greco
Pour ceux qui entrent dans la danse
Au nom de la grande espérance
Au mépris de leur vie, mon fils, chantePour ceux qui luttent pour la vie
Sans autres armes que leur vie
Pour qu’ils vivent longtemps, mon fils, chantePour ceux qui combattent la nuit
Pour le jour où le soleil luira
Pour tous les hommes, mon fils, chantePour ceux qui meurent en chemise
À l’aube du temps des cerises
Sous les yeux des fusils
Mon fils chante(Refrain:)
Mon fils et toi le fils
Qui naîtra de mon fils
Tant que meurt la liberté
Pour que la liberté
Vive dans le monde entier
Mon fils il faut chanterPour ceux qui poussent sans espoir
La porte étroite de l’histoire
Au nom de l’idéal mon fils chantePour ceux qu’on traîne dans le noir
Sur le sol du dernier couloir
Des chambres de tortures, mon fils, chantePour ceux qui ne verront jamais plus
le soleil rouge de mai
Sur le port du Pirée, mon fils, chantePour ceux qui jusque dans la mort
Ont la force de vivre encore pour
ceux qui vont vivre, mon fils, chanteRefrain
***
Mein Kind singJuliette Greco
Für die, die nicht der Wetterwind dreht
Weil sie noch nicht käuflich sind
Weil sie noch ohne Angst, mein Kind, sing!Für die die noch nicht schweigen und
die noch der Welt das zeigen was
Recht und was Unrecht ist, mein Kind, sing!Für die, die noch nicht blind gemacht
Bouzouki in der Sommernacht
ist kein Ersatz für Freiheit, Kind, sing!Für die, die man einst vor der Stadt
zur Kirschenzeit verrissen hat
daß man sie nicht vergißt, mein Kind, sing!(Refrain:)
Sing für die Freiheit, Kind
Hinter den Mauern sind
Menschen, die brauchen Dein Lied
Sing für Gerechtigkeit
Gegen Gleichgültigkeit
und gegen Haß, mein Kind.Für die, die schon die Ketten seh’n
und dennoch mutig weitergeh’n
Für eine kleine Hoffnung, Kind, sing!Für die, die in Gefangenschaft
liegen in Nacht und Dunkelhaft
Die dennoch ungebeugt, mein Kind, sing!Für die, die vielleicht niemals mehr
die rote Sonne über’m Meer
hinter Piräus seh’n, mein Kind, sing!Für die, die einem Hoffnungsstrahl folgen,
die für das Ideal Freiheit
zugrundegeh’n, mein Kind, sing!Refrain
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Der vernünftige Mensch passt sich der Welt an; der unvernünftige besteht auf dem Versuch, die Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen Menschen ab.
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Gewerkschaften? Arbeitskampf? Vielleicht ist es an der Zeit, ausser »Occupy« auch wieder konkrete Ziele anzugehen. Und sich zu überlegene, wer das tun soll.
Ein erfolgreiches Neues Jahr!
…a note from Michael Moore
Friday, December 30th, 2011
Friends,
On this day, December 30th, in 1936 — 75 years ago today — hundreds of workers at the General Motors factories in Flint, Michigan, took over the facilities and occupied them for 44 days. My uncle was one of them.
The workers couldn’t take the abuse from the corporation any longer. Their working conditions, the slave wages, no vacation, no health care, no overtime — it was do as you’re told or get tossed onto the curb.
So on the day before New Year’s Eve, emboldened by the recent re-election of Franklin Roosevelt, they sat down on the job and refused to leave.
They began their Occupation in the dead of winter. GM cut off the heat and water to the buildings. The police tried to raid the factories several times, to no avail. Even the National Guard was called in.
But the workers held their ground, and after 44 days, the corporation gave in and recognized the UAW as the representative of the workers. It was a monumental historical moment as no other major company had ever been brought to its knees by their employees. Workers were given a raise to a dollar an hour — and successful strikes and occupations spread like wildfire across the country. Finally, the working class would be able to do things like own their own homes, send their children to college, have time off and see a doctor without having to worry about paying. In Flint, Michigan, on this day in 1936, the middle class was born.
But 75 years later, the owners and elites have regained all power and control. I can think of no better way for us to honor the original Occupiers than by all of us participating in the Occupy Wall Street movement in whatever form that takes in each of our towns. We need direct action all winter long if we are to prevail. You can start your own Occupy group in your neighborhood or school or with just your friends. Speak out against economic injustice at every chance you get. Stop the bank from evicting the family down the block. Move your checking and credit card to a community bank or credit union. Place a sign in your yard — and get your neighbors to do it also — that says, “WE ARE THE 99%.” (You can download signs here and here.)
Do something, anything, but don’t remain silent. Not now. This is the moment. It won’t come again.
75 years ago today, in Flint, Michigan, the people said they’d had enough and occupied the factories until they won. What is stopping us now? The rich have one plan: bleed everyone dry. Can anyone, in good conscience, be a bystander to this?
My uncle wasn’t, and because of what he and others did, I got to grow up without having to worry about a roof over my heads or medical bills or a decent life. And all that was provided by my dad who built spark plugs on a GM assembly line.
Let’s each of us double our efforts to raise a ruckus, Occupy Everywhere, and get creative as we throw a major nonviolent wrench into this system of Greed. Let’s make the politicians running for office in 2012 quake in their boots if they refuse to tax the rich, regulate Wall Street and do whatever we the people tell them to do.
Happy 75th!
Yours,
Michael Moore
MMFlint@MichaelMoore.com
@MMFlint
MichaelMoore.com
Links:
Anmerkung: Wenn’s nicht funktioniert: Es gibt unter den Bilden »Ausweichlinks«. Es liegt wirklich nicht an mir…