Archiv für die Kategorie ‘Stasi2.0’

DE-Mail und Zwang?

Freitag, 06. August 2010

Sie soll wohl, zusammen mit dem E-Postbrief der Deutschen Post, dem letzten Briefkasten den Gar ausmachen und das Briefgeheimnis endgültig den Hasen geben: die DE-Mail.

Man sollte sich also informieren. Denn: Mehr Scheinheiligkeit war nie. Und mher Inkompetenz wohl auch nicht. Ein Verfahren zur sicheren Kommunikation? Ohne Verschlüsselungskomponente auf dem eigenen Rechner? Verschlüsselung beim Provider? Genau dort, wo heute schon die staatlich geforderten und gesetzlich verankerten Sperrlisten abgearbeitet werden sollen? Zensursula und die Leichtigkeit des bösen Scheins schon wieder vergessen?

Mhhmmm…

Hier sollte mal was getan werden!

Datum: 04. August 2010 17:43:15 GMT+03:00
Betreff: Kreditkartensperrung
Von: edandla@creditcard.com
An: eqgfx@hr-xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.de
Blindkopie: eqggizck@boos-varel.de, eqggle@guenl.de, eqggn@web.de, eqggnn@web.de, eqggnpcgnngz@surfway.de, eqgh@web.de, eqgha@web.de, eqghan@web.de, eqghann@web.de

Guten Tag,

wir bedauern, Ihnen mitteilen zu mussen, dass ihre Kreditkarte aus Sicherheitsgrunden gesperrt wurde. Um Sie gegen den Missbrauch ihrer Kreditkarte zu bewahren, haben wir neue Sicherheitsmechanismen eingefuhrt. Um sie einzuschalten und gleichzeitig ihre Kreditkarte zu entsperren, brauchen Sie nur das Formular vollstandig auszufullen.

Wenn Sie eine VISA Kreditkarte haben dann klicken Sie hier:

http://www.visa.com/online/cc_measures/verification.php?country=de?app=2266286

Wenn Sie eine MasterCard Kreditkarte haben, dann klicken Sie hier:

www.mastercard.com/sub/verification/germany/index.php?vs=0740710

Bitte beachten Sie, dass ihre Kreditkarte solange gesperrt bleibt, bis Sie das Formular vollstandig ausgefullt haben.

Ihre CreditCard Association,
7 Rue des Artisans
3213 Bettembourg, Luxembourg

Original-Email von gestern

Dass hinter den anklickbaren Internetseiten…

…völlig andere Adressen verborgen sind, nämlich

http://www.adeg.com.br/verification/?page=visa_de

bzw.

http://www.krby.dendis.sk/templates/verification/?page=mastercard_de

– darüber muss man aufklären. Da hilft auch das schönste Schnüffelpostfach nichts. So dämlich nämlich die Email aufgesetzt ist: Sie funktioniert ganz sicher beim einen oder andern.

Links:

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Der dümmste Satz des Tages

Samstag, 20. Juni 2009

Gesetzt den Fall, man wollte ihn finden und dokumentieren, jeden Tag, in Zeitungen und vor allem im Internet – man müsste die Rubrik gleich umtaufen, in »Die dümmsten Sätze, Band 2009-06-20« zum Beispiel. Dass derzeit Politiker da die Nase ganz weit vorne haben, wenn sie sich auf so unbekanntes Terrain wie die »virtuelle Welt« begeben, das ist ein fast arbarmungswürdiger Zustand, Zeugnis der Inkompetenz und Ignoranz.

Ok., aber der ist schön:

“Für mich hat die Freiheit des Internets ihre Grenzen, wo strafrechtliches Tun stattfindet.”

Angela(!) Kolb, Justizministerin(!!) in Sachsen-Anhalt

Für mich auch, Madame. Ganz ohne jedes Aber. Was strafrechtlich bewehrt ist muss bestraft werden. So haben sie’s gelernt, so hab’ ich’s begriffen.

Welch atemraubende Weisheit ist denn da in ihrem schlauen Professorenköpfchen gekeimt? Welch Kant’scher Urknall ist da losgedonnert aus dem SPD-Mädel von der Saale?

Grenzen…

… – stellt man da nicht Schlagbäume auf? Wann kommen die im Internet? Und es wird ausserhalb des Internet, in der staubigen, lauten Welt da draussen »strafrechtliches Tun« doch hoffentlich weiterhin strafrechtlich verfolgt, ganz ohne Stoppschilder und Sperrlisten, gell?

Mädel, das geht auch im Internet! Man müsste nur wollen sollen. Dafür machen diese Internetjunkies, Urheberrechtsverletzer und Pädophilenfreunde diesen ganzen Aufruhr. Denn auf die Frage: »Kommen jetzt überall nur noch Schilder hin?« wollen sie ein passende Antwort hören; also eher ein »Nein«.

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Vieles von dem…

Freitag, 19. Juni 2009

…was so alles passieren kann, ist mitunter (oder besser sehr häufig – Geschichte wiederholt sich eben doch zuweilen) schon passiert, wir erfahren es nur nicht oder nicht so, dass es in unserem Kopf einen festen Platz findet. Und wer eben meint, ihm/r könne »sowas nicht passieren«: Bitte sehr, Lehrgang in drei Teilen.

zuvor aber eine kleine Geschichte

Vor ein paar Jahren, so um die Jahrtausendwende sassen wir auf der Fähre von Naxos nach Piräus, lesend, die vorbei ziehenden Inseln beschauend, dösend, sie Sonne anblinzelnd. So richtig schön harmonis das alles. Da klingelt mein Mobiltelefon.

– Blablabla-Bank, sind Sie Herr Schmitz? – Ja…

Und dann: Ob ich zur Zeit in Italien sei, ob ich dort eingekauft hätte, ob ich meine VISA-Karte…

Moment, sage ich. Und ich erklärte ihm, dass ich auf Naxos gewesen sei die letzten Wochen, mich derzeit auf der Rückfahrt nach Athen befände und dass das alles nicht sein könne und dass ich nachgesehen hätte, meine VISA-Karte sei da wo sie hingehöre, hier bei mir. Auf dem Schiff. Und wie gesagt in der Ostägäis…

Das hätte er sich schon gedacht. Aber:

Es sei eben mit meiner Karte in den letzen Tagen in Italien eingekauft worden, so ca. vier bis fünftausend Mark, Kleider, Schmuck und so. Die Karte hätte er jetzt gesperrt. Zuhause neue beantragen und so. Für ihn war das nichts Aussergewöhnliches, der Stimme nach zu urteilen. Kartendaten würden eben in manchen Geschäften, Gaststätten, Tankstellen usw. beim Bezahlen komplett abgezogen und verkauft. Die Käufer erstellen damit Duplikate, die sie auch wieder verkaufen…

Ich hatte den Schreck aber keinen Schaden, den trug VISA oder wer auch immer. Und es war alles ohne Internet. So, und jetzt bitte weiterlesen.

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Demokratie – oder was?

Donnerstag, 18. Juni 2009

Der heutige Tag war der 80. Geburtstag von Jürgen Habermas und das ist nicht nur passend zu dem Ereignis, das ihn überdeckte, diese kaltschnäuzige Verabschiedung eines Gesetzes, das anderes will und bewirken wird als es vorgibt. Trotz grosser Bedenken und absehbarer »Bauchlandung«, was seinen vorgeblichen Zweck angeht. Proteste von 135.000 Wählern, ja die Petition selbst – all das spielt für Politiker, denen das Volk (ob Wähler oder Nichtwähler) offensichtlich schnurtz ist, keine Rolle mehr, wenn es um ihren Machterhalt geht. Diese Niederlage der Demokratie – und das ist dieser Vorgang ganz sicher – fiel nicht vom Himmel, wie fast immer hat wenigstens einer es kommen gesehen. In seinem Beitrag zu Habermas’ Achtzigstem formuliert Daniel Liesegang die Habermas’schen Einsichten hierzu so:

Habermas’ Resümee am Ende des „Strukturwandels der Öffentlichkeit“ ist überaus ernüchternd: In modernen Demokratien findet eine rationale Auseinandersetzung zwischen den Bürgern kaum noch statt. Stattdessen verkünden die Massenmedien in einer „vermachteten Arena“ nur noch die institutionell gefällten Entscheidungen der am politischen Machtvollzug und Machtausgleich beteiligten Gruppen. Im Ergebnis stehen sich die informellen Meinungen der Privatleute und die formellen Verlautbarungen der publizistisch wirksamen Institutionen unvermittelt gegenüber.

carta.info

Welch ein Zufall, denn das Zusammentreffen dieser beiden Ereignisse hatte der Autor der zitierten Zeilen sicher nicht im Kopf als er sie schrieb.

Mit Volkes Zunge und knapper formuliert heisst das: »Die machen sowieso was sie wollen.« Politikmüdigkeit, Verschiebung des politischen Empfindens nach rechts bis hin zum Wunsch nach einem »starken Mann«, sprich einer Diktatur; in Deutschland, noch stärker offenbar in Österreich. Und in Italien kann man den Übergang dazu direkt life miterleben…

Wenn 21% sich einen »starke Führer«…

…vorstellen können, wie in Österreich (s.o.), Ausländerfeindlichkeit und Chauvinismus auch bei uns besorgniserregend zunehmen, dann muss man sich doch unwillkürlich fragen: Was anstelle einer Demokratie, werden wir denn haben, wenn es so weitergeht? Der Staat nutzt immer nur denen, die in ins Leben gerufen haben und die ihn am Leben erhalten. Und sie bestimmen damit über das was und wie. Und was bedeutet das bei enorm ansteigenden Konflikten weltweit, nicht zuletzt auch aufgrund der kommenden Klimaveränderungen, wenn das Volk seine aktive Teilnahme einstellt? Oder es reicht schon, wenn wir daran denken, wer wohl wie den Staatsschuldenberg abtragen wird, den die Politik in trautem Verein mit den Verursachern der Finanzkrise vor dem Volk aufgetürmt hat, wenn wir uns als Volk darum nicht kümmern? Nach der Wahl werden wir’s erleben. Mehrwertsteuer hoch? Renten runter? Hartz-IV-Sätze runter? Krankenkassenbeiträge rauf? Gesundheitsversorgung einschränken? Eine wilde Achterbahn. Sparen wird Trumpf sein und bei wem auch – so sicher wie das Amen in der Kirche. Und mit Schäubles u.a. Hilfe, werden dann auch die »Werkzeuge« zur Verfügung stehen, das Volk zu »beruhigen«, falls je der deutsche Michel es doch wagen sollte, aufzumucken.

Links:

Nachtrag:

2009.06.19, 17:34 :: telepolis: Unwissend und stolz darauf :: Die Bundesfamilienministerin zeigt beim Thema “Netz gegen Kinderporno” deutlich, was ihr fehlt: Sachkompetenz

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Mehr als einen Monat…

Donnerstag, 11. Juni 2009

hat es gedauert, bis der Widerstand gegen die untaugliche von-der-Leyensche Netzwerksperre in der SPD so gewachsen ist, dass es zu einem Antrag zum SPD-Sonderparteitag reicht.

117.000 Unterschriften…

…seit Anfang Mai sind es heute Abend. Die Mitzeichnungsfrist für die Online-Petitionendet am 16. Juni 2009. Noch ist also Zeit, 200.000 voll zu machen :-)

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Na bravo!

Montag, 01. Juni 2009

Für eine bessere Einschätzbarkeit der Effektivität der gegenwärtigen Mittel zur Unterbindung von Kinderpornografie wünscht sich das Gremium von der Bundesregierung eine Übersicht oder Schätzung von Servern mit Kinderpornografieangeboten geordnet nach Ländern, in denen deutsche Ermittlungsbehörden direkt oder indirekt Zugriffsmöglichkeiten haben beziehungsweise nicht haben. Eine Sperrliste sollte nämlich auf Fälle beschränkt werden, in denen aus rechtlichen Gründen nicht direkt gegen die inkriminierten Inhalte vorgegangen werden könne.

heise: Gravierende Einwände im Bundesrat gegen Kinderporno-Sperren

Sag’ ich doch.

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Frau von der Leyen argumentiert…

Donnerstag, 28. Mai 2009

…demagogisch. Selbstverständlichkeiten wirft sie in dem YouTube-Video, ein Ausschnitt aus der Tutzinger Veranstaltung von Peter Maffei, mit einer übersteigerten und inbrünstigen Gestik und Wortgewalt ins Auditorium (das im übrigen recht gelangweilt zuzuhören scheint). Man erkennt daraus zweierlei: Frau von der Leyen hat einen Sendungsauftrag und sie wird in ihrer Selbstgefälligkeit immer mehr wie ihr Vater, die Älteren kennen den süffisant-jovialen Ministerpräsidenten noch.

Beides ist einer sachlichen Diskussion nicht förderlich. Selbst das grösste Entsetzen ebnet den Weg zum – unterstellen wir’s mal – gemeinsamen Ziel nicht: Wir wollen erst sehen, wie Fahnder sich um Schliessung des Angebots bemühen – und zwar erfolgreich! Ihr Gedöhns und theatralisches Gefuchtel macht nur eben das deutlich: Hier fährt ein einmal so eingestellter Panzer durch die Gegend, eine Drohne. Das Ziel ist programmiert und es sieht immer weniger so aus, als wäre es das eigentliche Ziel, Kinderpornografie zu entfernen. Nichts hören wir darüber, dass die Regierung bzw. die Ermittlungsbehörden ihren Einsatz vervielfachen, um die Server und ihre Lieferanten dingfest zu machen. Es ist bewiesen, dass das geht.

Links:

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Ich bin jetzt mal neugierig…

Mittwoch, 27. Mai 2009

…und möchte wissen, wie viele der Server, auf denen Kinderpornografie lagert, stehen in

  • Ländern der EU
  • Russland, Weissrussland
  • Ukraine und weiter öslich
  • “in der Karibik” und sonstwo

Die Jungs vom BKA labern ja wieder schrecklich rum und keiner fragt mal: Wenn ihr Sperren für so zielführend haltet und der Ermittlung den Vorzug gebt, wieviele kennt ihr, wo stehen die und wann werden die lahm gelegt bzw. warum sind die noch nicht abgeschaltet? Ist das so schwer zu beantworten? Entweder sind das echte Profis, dann sollen sie nicht rumeiern sondern antworten. Und das BKA Flaschen und Schwachköpfe in den Ausschuss schickt, dann gehören die Vorgesetzten rausgezogen und gemassregelt und die Delegierten versetzt.

Egal, wo man hinfasst…

…es ist wie immer, wenn was vertuscht werden soll: Die Beteiligten stellen sich »diplomatisch dumm«. Fällt das denn nicht endlich mal einem Journalisten auf, der Reichweite, Grütze im Hirn und einen letzten Funken Verantwortungsefühl, sprich Moral, in der Birne, im Herzen oder sonstwo hat ??? Insofern ist nämlich auch diese Geschreibe hier einer vernünftigen Lösung nicht wirklich förderlich.

PS. Mittlerweile hat die Petition über 100.000 Mitzeichner, lauter Frickler und Wochenend-Windows-und Linux-Opimierer, die nichts im Kopf haben ausser ihren Rechner eine Sekunde schneller starten zu lassen; siehe obiger Link. So diffamiert man mündige, denkende Menschen. Oh, FAZ lass’ nach! Nach Dummheit sieht das alles nicht aus. Hier ist eine Phalanx angetreten, die der Auffassung ist, sie muss auf ein letztes Quantum Verstand, Plausibilität und Rechtsempfinden keine Rücksicht mehr nehmen.

Und weil’s so schön dazu passt…

…sei auch noch auf den Telepolisartikel Jugendschutz und politische Zensur von Jens Berger hingewiesen, der darlegt, wer in Deutschland Kinder- und Jugendschutzfilter für’s Internet und arglose Eltern herstellt und unter die Leute bringen will: Deutschlands grösster Interneterotik-Anbieter. Und der sitzt in Deutschland.

Inter Content ist einer der größten Anbieter von Pornographie im deutschsprachigen Teil des Internets. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Bauer Verlagsgruppe, einem der größten deutschen Medienunternehmen. Unterstützt wird JusProg e.V. auch vom Bundesverband Erotikhandel e.V. und Bild.de.

Was für die Kids so gesperrt werden soll? Die Grünen, Telepolis, die TAZ… – nicht aber BILD, die feine…

Da sollte einem nicht nur der Hut hoch gehen sondern eher und besser noch ein Licht auf.

Links:

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Wenn der Anlass nicht so ernst wäre…

Freitag, 22. Mai 2009

…dann wäre »Vorkindergarten-Stufe« in etwa die Kategorie, in die man die dimap-Umfrage der sog. »Kinderhilfe« einordnen müsste. Christian Bahls vom Verein Missbrauchsopfer (MOGIS) hatte es da zum Beweis sehr leicht; was der Tatsache, dass er ihn angetreten hat, nichts nimmt! Im Gegenteil. Das Ergebnis war vorauszusehen, der gesunde Verstand legte das schon mehr als nahe.

Jedenfalls ist jetzt klar,…

…dass man mit suggestiver Fragestellung das Umfrageergebnis erhält, das man haben möchte:

  1. 92% der Befragten sind für Internetsperren
  2. 90% sind dagegen

Und diese 182%, das sind die repräsentativen Champignons, die für die Infratester den Kopf rausgestreckt haben.

Bleibt für mich…

…nur noch die Frage: Was haben sich die Befragten gedacht, als sie antworteten? Ich kann mich gut daran erinnern, dass die Interviewer sich immer genervt bei mir bedankt und abgebrochen haben. Dabei wollte ich immer nur ihre Fragestellungen mit ihnen diskutieren.

Und so ist mittlerweile, trotz oder eben wegen »Vatertag« die Zahl der Mitzeichner der Petition gegen den in Frage stehenden Gesetzentwurf auf über 90.000 gestiegen. Wirkliche und einfach zu verstehende Argumente scheinen doch mehr zu wirken als das hinterhältige Aufwiegeln der »Kinderschützer«-Truppe unserer lachgewandten Heiligen St. Zensursula.

Möge Vernunft über uns kommen.

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Neues & Altes…

Donnerstag, 18. September 2008

…aus den Nähkörbchen der Nicht-Mainstream-Presse – über üble Märchen, haarsträubende Lügen & Verharmlosungen und der schrittweisen Abschaffung der Demokratie; wen’s noch interessiert, findet hier den Einstieg in einen Welt ohne SPON, BILD, FAZ und so. Und fernab gehetzter News-Bratereien.

Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.

Konfuzius

  • telepolis: In Deutschland wachsen EU-weit die Arbeitskosten am geringsten :: In Deutschland wird länger als im EU-Durchschnitt gearbeitet, während die Löhne geringer steigen und die Zahl der Arbeitsplätze nicht mehr als durchschnittlich wuchs
  • telepolis: Entscheidend ist, dass die Bürger entscheiden und Teil 2 Die zu Kontrollierenden wählen ihre Kontrolleure selbst:: Interview mit Hans Herbert von Arnim über den Abbau der Demokratie in Deutschland und was wer dagegen tun könnte
  • telepolis: Finanzkrise bedroht das weltweite Finansystem :: Die viertgrößte US-Investmentbank Lehman Brothers wird heute Insolvenzschutz beantragen, die Aktienkurse brechen weltweit ein
  • telepolis: Des Zierckes neue Gesetze :: Die innenpolitischen Scharfmacher sagen offen, was sie wollen: Wohnungen heimlich durchsuchen und informationstechnische Systeme verwanzen und manipulieren. Nur das Grundgesetz steht dem noch im Weg
  • telepolis: Anwesenheit von ausländischen Truppen stärkt Taliban :: Experten malen düsteres Bild von der Situation in Afghanistan. Während die Befürworter des Afghanistan-Einsatzes beteuern, dass das Land ohne die Anwesenheit der ISAF- und US-geführten Koalitionstruppen den Aufständischen in die Hand fallen würde, wächst mit der ansteigenden Welle an Gewalt die Kritik an dem Vorgehen der ausländischen Truppen, vor allem wenn durch sie Zivilisten zum Opfer werden, wie dies vor allem durch den immer stärker zum Schutz der eigenen Soldaten geführten Luftkrieg geschieht.
  • telepolis: Eine Anschlagsgefahr besteht durchaus – und die Geheimdienste haben ihre Finger im Spiel :: Ein Gespräch mit Jürgen Elsässer über allgegenwärtige V-Leute, Wanderterroristen, computergenerierte Osama-Videos und entmachtete Parlamentarier
  • telepolis: Ukraine: Flucht in die NATO :: Nach Georgien könnte der nächste Konflikt in der Ukraine aufbrechen, die politisch zerrissen ist :: Nachdem Timoschenkos Regierung endgültig ein weiteres mal gescheitert ist, entsteht hier wohl ein weiterer Kriesenherd, diesmal an der Schengen-Aussengrenze zu Polen, das den USA mehr verpflichtet ist, als der EU.

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