An Zynismus nicht mehr zu überbieten…


… ist der Herr Walter von der Deutschen Bank. Das war er schon häufiger. Deshalb sei die Notiz aus dem SPIEGEL hier zitiert, weil die Links ja bekanntlich brüchig und nicht von Dauer sind:

Alte sollen weniger verdienen

Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, fordert Lohnkürzungen bei älteren Arbeitnehmern. Dies solle vor allem für Jobs mit hoher körperlicher Belastung gelten.

Bremen – „Die Löhne müssen für die Älteren sinken können, anstatt nach dem Senioritätsprinzip immer weiter zu steigen“, sagte Walter dem Bremer „Kurier am Sonntag“. Die Lebenseinkommenskurve müsse deutlich vor 60 Jahren ihren Höhepunkt überschritten haben.

Chefvolkswirt Walter: Abschied vom Senioritätsprinzip

Dazu müssten Tarifverträge und die Sozialgesetzgebung ebenso geändert werden wie die „betrieblichen Usancen“, sagte der Ökonom. Nur wenn die Löhne älterer Mitarbeiter ihrer Produktivität entsprächen, „werden wir ihre Chancen auf Verbleib im Betrieb und auf neue Jobs für Ältere steigern“. Durch die demographische Entwicklung würden sich die Beschäftigungschancen für Senioren zwar per se verbessern, aber erst langfristig.

Allerdings sei das Prinzip niedrigerer Löhne bei höherem Alter nicht in jedem Beruf richtig, schränkte Walter ein. Es gelte in erster Linie für Arbeiten, bei denen es „auf präzises Sehen, gutes Hören oder starke Muskelbelastung ankommt“. In Berufen hingegen, wo Erfahrung und Netzwerkwissen entscheidend seien, könne es durchaus sein, dass die Beschäftigten „am Ende ihres Arbeitslebens zu recht das höchste Einkommen erzielen“.

suc/AFP

Heisst auf deutsch: Erst in der Produktion auslutschern, dann rausziehen und wegwerfen…


Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite http://www.hr-schmitz.de ans Herz gelegt. Dort gibt's alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.
Dieser Beitrag wurde unter Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar