* Rund Europa 2008, 2. Etappe – 14. Tag: Kamena Vourla – Naxos (2008-09-07)

Sonntag, 14. September 2008, 17:51 :: Naxos

Irgendwann meint man ja wohl, dass schlimme Ereignisse nicht mehr zu toppen seien. Oder man denkt, dass das damals eigentlich soooo schlimm doch nicht war.

Ersteres ist falsch, das zweite stimmt.

In Kamena Vourla…

…starteten wir bei bestem – sprich heissem – Wetter nach einem guten Frühstück und Internetabfrage nichtsahnend.



Was uns hätte halten können war lediglich dieses harmonische Ensemble aus Bett und moderner Technik.


Was uns erwartete…

…war eigentlich klar, einfach wenn auch nervig: ca. 200 km griechische, i.W. dröge Autobahn bis Athen, unterbrochen mit Mautstellen (jeweils 2-3 € für eine mehr oder weniger gute Strasse und genügend vielen Baustellen – eigentlich nur einer einzigen)…




…dann der Obermoloch Athen selbst,…






…dann Piräus,…





…Geld & Tickets holen und auf die Fähre.



Dann wäre Ruhe, Ende der zweiten Etappe. Drei Wochen i.W. ohne Auto in der Chora von Naxos oder in Azalas.



Doch so kam es nicht.

Zumindest nicht sofort. Zwischen dem vor-vorigen Bild (auf dem ganz vorne rechts unser Twingo an der Ampel steht) und diesem hier…



…liegen nämlich fast zwei Stunden, während der ich auf der dreispurigen Fahrbahn in der prallen Sonne stand und den Verkehr regelte. Unfreiwillig, versteht sich. Aber es kam eben keine Polizei, obwohl Lis und der Unfallgegner und ich dort angerufen hatten.

O.k.,…

…was war passiert? Wir standen an der Ampel, als von hinten der dunkelblaue Polo ankam und nach kurzem Quietschen hinten auffuhr. Rumms!!!



Direkt verletzt wurde niemand, der Twingo wurde vom Abschlepper und der Polizei, die dann schliesslich doch kam, für fahrtauglich erklärt, so dass wir nach ca. 2 Stunden die letzten 500 Meter bis zum Kai fahren konnten, ich meine – wohl sonnenbedingten Kopfschmerzen pflegen konnte und Lis die Tickets –leider nur für die Schnellfähre – kaufen konnte.

Um 22 Uhr oder so waren wir dann in Naxos.

Fazit:

War gar nicht so schlimm. Wir haben nur ein kaputtes Auto. Es kann immer noch schlimmer kommen. Z.B., dass die griechische Versicherung den Schaden nicht bezahlt – nur so als Beispiel. 🙁

Nachtrag:

2010.02.22, 15:28 :: Die Versicherung bezahlt tatsächlich nicht. Die Allianz rechnet den Schaden mit uns als Kaskofall ab; 300€ Selbstbeteiligung. Die Unterschrift des Gegners auf dem Europäischen Unfallberichts fehlte. Da hilft wohl in Griechenland nicht mal ein unterschriebenes Polizeiprotokoll. Und unter den europäischen Versicherungen keine Fakten und keine Einsicht.

Ausserdem haben wir da ja noch eine dritte Etappe. Ende September. 😉

Reisestatistik

Tagesleistung: 405km 06:28h 04:29h 128km/h 62,6km/h 36,9km/h

GPS Track Logs 2008-09-07 KamenaVourla-Naxos.kml

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6 Antworten auf * Rund Europa 2008, 2. Etappe – 14. Tag: Kamena Vourla – Naxos (2008-09-07)

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  5. Silke und Anke sagt:

    tja, wenn wir das alles so anschauen, dann müssen auch wir an unsere Erlebnisse in Griechenland denken, z.B. Anke beim Einkaufen in Finikounda: da hat auch kurzer Hand ein griechischer Bauer unseren Roller umgefahren, auch einiges dabei kaputt gewesen, aber zu glauben, dass einem da irgendwas ersetzt wrid…Fehlanzeigen! So sind sie halt die Grichen!
    lieber Gruß

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