Vorwaerts, ins Herz Griechenlands…


…ging es heute: Von Kastoria nach Preveza. Nun weiss wohl wieder keiner, wo das ist…

Also der Reihe nach.

Gestern fuhren wir von Skopje ueber Ohrid nach Bitola, ueber die Grenze nach Griechenland, bis – ja, eben: Kastoria. Das liegt an einem schoenen See in der Hochebene. Sein Name ist fuer jetzt gerade zu schwierig. Die Fahrt durch Mazedonien bis Bitola war wunderschoen: Berge, Schluchten, sanfte Berge, fast immer voellig bewaldet, das junge Gruen gibt dem eine Extranote.

Ohrid am gleichnamigen Ohridsee, den hatten wir gestern schon, von dort kurz berichtet. Es is das Palanga Mazedoniens – aber das sagt auch wieder nicht allen was, also: Palanga ist das Rimini Litauens, aber Litauen, das kriegen wir spaeter, im August oder so…

Die Fahrt bis Bitola war einfach, ab da wurde es schwierig: Griechenland mag ja den Namem Mazedonien als Staat in seinem Norden nicht. Dafuer „raechen“ sich wohl die Mazedonier u.a. dadurch, dass sie den Weg nach Griechenland nicht richtig ausschildern… Jedenfalls, mit einigen Irrfahrten, Kehrtwenden und mit Hilfe von Bubi haben wir den Uebertritt nach GR dann geschafft und fuhren dach Kastoria. Mit beinhaltet eine fantastische Passueberquerung (1500m) im Abendlicht.

Ein Hotelchen haben wir gefunden in Kastoria, richtig klein und griechisch… Aber kein Internet. Ausserdem war es immer noch bitter kalt, ok. Lis protestiert, es war sehr kuehl, jedenfalls spielte sich draussen nichts ab, alle sassen IN den Lokalen.

Kastoria ist wohl Pelzentrum Griechenlands; da aber am naechsten Morgen die Sonne schien, bekam Lis doch ihren Pelzmantel nicht. Die Sonne blieb uns treu, den ganzen Tag. Und jetzt ist richig Griechenland.

Also: von Kastoria nach Preveza, suedlich von Igoumeniza, wieder an der Adria gewissermassen. Gegenueber ist Calabrien, wenn mam es nicht so genau nimmt auch Bari.

Fahrt wieder durch weitraeumiges Gebirge, Blick auf Schneeberge zur Grenze nach Albanien, gruen, gruen, gruen – und vieeeeel Platz in weiten Taelern. Ein Tal voller bluehender Obstbaeume, unglaublich! Wahrscheinlich Pfirsich. Ausserdem im Programm: reissende Baeche und Fluesse, Suempfe…

Also, Schluss jetzt. Morgen geht’s weiter nach Pilos und evtl. Kalamata. Aber da wir in Pilos meine Nichte treffen (wo die jungen Leute sich heutzutage ueberall rumtreiben…), bleiben wir wohl in Pilos.


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