Die Internetpetition gerät zum Lehrstück…

…in Sachen Demokratie. Vor allem durch das, was sie im politischen Establishment und seiner Vasallenschar auslöst. Ein Lehrstück darüber, wie einfach es im Grunde ist, demokratischen Einfluss zu nehmen, wenn man die guten Argumente, ja gar die Fakten, auf seiner Seite hat. Und wie schwer es ist, sich gegen das Schweigen der Herrschaftspresse und gegen die »guten Onkels« in TV-Interviews durchzusetzen. Man schaue sich nur Herrn Christoph Meinel an um eine Ahnung davon zu bekommen, mit welchen Plaudertaschen sich die Regierungsleute umgeben.

Die Zahl der Mitzeichner liegt mittlerweile bei mehr als 78.000 (Mittwoch, 13.05.2009, 21:21:31 MSZ). Die Herrschaften werden langsam nervös, offenbar sehr nervös. Und entsprechend verzweifelter werden die Mittel, die Öffentlichkeit wieder einzufangen.

Ich kann mir eigene Worte sparen, sie fehlen mir eh‘ fast:

Was sich an Belegen für Arroganz, Dummheit, Hinterlist, Dreistigkeit und mittlerweile Schlammanhäufung so angesammelt hat, dazu kann man mit den nachfolgenden Links anfangen auf Spurensuche zu gehen. Es lohnt sich – ein Abgrund tut sich auf.

Links:

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Eine Antwort auf Die Internetpetition gerät zum Lehrstück…

  1. bagelcat sagt:

    Na, wie gerade auf Heise zu lesen, will die SPD-Fraktion nun eine Anhörung die auch die Argumente der Petition aufnehmen soll. Nun kann man nur sagen: Zum Glück sind Wahlen. Ich denke, die SPD sieht in den letzten Tagen, dass das Meinungsbild gerade in den Print- und TV-Medien umschwenkt und die Argumente der Community doch etwas für sich haben, wenn man sie nur kurz und prägnant genug formuliert bekommt. Nun kann sie die CDU mit dem Thema vor sich her treiben. Ich hoffe, dass sie sich diese Chance nicht entgehen lässt.. Was für ein Glück für die SPDler, dass sich bisher überwiegend CDUler so euphorisch für dieses Gesetz ausgeprochen haben. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Nun aber guter Hoffnung, dass dies das Anfang vom Ende dieses Gesetzes ist. – Für diese Legislaturperiode.

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