Der Fingerzeig nach Irland…

neulich war zwar nötig, um der Organisation der Katholischen Kirche den Spiegel vorzuhalten, aber es war kein irisches Problem, entsprechende Einrichtungen der Pomp- und Protzkirche in Deutschland sind ebenfalls in der Lage, Kindern zu zeigen, wo’s lang geht. Dass die EKD mit am Tisch sitzt beruhigt auch nicht gerade. Und dass die Fälle ausgerechnet aus den Jahren nach dem 2. Weltkrieg stammen, also einer Zeit, in der die – vornehm ausgedrückt – unmässige und umfangreiche Misshandlung von Mitmenschen noch halbwegs im Bewusstsein hätte sein müssen, lässt mich vermuten, dass da noch was nachgeblieben war; nicht alle konnten mit kirchlicher und amerikanischer Hilfe nach Südamerika auswandern.

Nachtrag:

2009.06.24, 10:51 :: „Tausende Priester sind Kinderschänder“ :: Peter Mühlbauer 23.06.2009 :: Das Missbrauchsopfer Michael Tfirst plant in Österreich die Gründung einer SNAP-Zweigstelle

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1 Antwort zu Der Fingerzeig nach Irland…

  1. reinard sagt:

    Nachdenkseiten mit interessanten Anmerkungen und Kommentaren.

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