Alles ist gut: Griechenland erreicht, der 11. Tag

Nach einem interessanten Abend und einem noch besseren Morgen heute in Edirne haben wir den Wiedereintritt in die EU erfolgreich geschafft. Aber der Reihe nach, wiewohl kurz, weil wir noch ein Stueck fahren wollen…

Edirne hat mehrere grosse und sehr schoene – imposante! – Moscheen. Die habe wir gestern Abend angestrahlt von aussen und aus groesserer Entfernung betrachtet. Heute morgen dann ausgiebig von innen betrachtet. Auch diverse Basare. Wie im Orient oder bei den Tuerke; aber das ist wohl gewollt in der Tuerkei :-))

Gefruehstueckt haben wir im „Cafe London“ (Die Affinitaet der Tuerken zu England scheint enorm: Unser Hotel hiess „Kent“…). Bestes und reichhaltiges tuerkisches(!) Fruehstueck mit Spiegeleiern, Gruenzeug, Tomaten, Oliven, Schafskaese, „Gelbem Kaese“, Gewuerze, Oel, Honig, Marmelade – fehltr was? Ja, Tee, Brot…

Die Fahrt nach Griechenland endete kurz hinter Edirne an der Grenze. Same procedure as yesterday? Die muss ich ja noch schildern. Aber hier nur kurz und knapp: Nein, relativ glatt. Von Buero 1 ueber Buero 2 zu Buero 3 und zum Schluss einen Stempel in den Pass an Stelle 4. Kleine Zollkontrolle und – jetzt kommt’s:

Der Boss der Zollstelle…

… spricht uns an: „Ludwigsburg?“ Ich: „Ja, in der Naehe von Stuttgart.“ Usw… Fazit: Er war 16 Jahre in Ludwigsburg, Busfahrer bei Jaeger-Reisen, hat in Eglosheim, Teinacher Strasse, gewohnt… Und uns zum Tee im Park vor der Zollstelle eingeladen. Geplaudert. Dann durch die MP- und Karabienerbewehrten Wachen und Posten die Tuerkei verlassen. 500 Meter weiter dann die ebenso martialischen Grenzposten der Griechen : Todfeindschaft? Wuerden die heute noch aufeinander schiessen? Die Jungs winken und laecheln. Ich glaube, sie wissen, dass es eine Farce ist, da Wache zu schieben…

Die Fahrt Richtung Mittelmeer ging durch herrlichste Landschaft. weite Taeler, 900m hohe Paesse, Eichenwaelder pur – herrlich, einfach herrlich. Und keine Autos…

Jetzt sitzen wir in Komotini, ca 100-125 km vor Kavala. In einer Gegend, aus der Griechenland seinerzeit nicht alle Tuerken deportiert hat: Doerfer und die Stadt mit Moscheen, in den Doerfern fast ausschliesslich bekopftuchte Frauen, keine „griechischen Kreuzkuppelkirchlein“… Multikulti.

Was ist Europa? Die Frage kommt wieder und wieder.

Und jetzt fahren wir und suchen ein Hotel, am besten an den Gestaden des Mittelmeers, Plaetschern der Wellen und so…

Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite
http://www.hr-schmitz.de
ans Herz gelegt. Dort gibt’s alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.

Dieser Beitrag wurde unter GR, Reisen, TR veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar