Pula – die Roemer, die Italiener, die Istrier…

… und wir. Also, es gibt hier auch viele Oesterreicher, Deutsche, Franzosen, Englaender – weiss ich, wen noch.

Aber dass die Roemer hier die imposantesten Spuren hinterlassen haben, das scheint mir nicht diskutabel. Boegen, Befestigungen, die selbst im Mittelalter nur noch weiter ausgebaut wurden – ja, und eben dieses riesige Amphitheater.

Die heutige Stadt wirkt durch und durch italienisch, Renaissance-Rathaus. Davor legen sie gerade das alte roemische Forum frei. Neben dem Rathaus steht ein sehr gut erhaltener Augustus-Tempel. Kultur aus 2000 Jahren stehen hier beisammen. Ok., nicht ganz, die Roemer kamen hier wohl relativ spaet zum Erobern her, so 60 n.Chr., wenn ich’s noch recht im Kopf habe.

Bevoelkert wird das von einer Unmenge an Touristen, mischwirrt der Kopf, die Fuesse werden immer platter, wir suchen jetzt das Auto und fahren weitere Richtung Triest. Aber die Stadt schenken wir uns, das ist ausgemacht…

Jedenfalls: Pula, das lohnt sich. Die Fahrt hierher von Rabac ueber Labin (Extra-Einwurf: Auch das war ein Hightlight, ein unerwartetes) fuehrt durch Gruen-Gruen-Gruen und wildes Felsenland und ueber liebliche Flaechen. Die Orte sind vielfach arm. Raša zum Beispiel, eine wohl eigens wegen des Kohleabbaus gegruendete Siedlung, macht einen abgewrackten Eindruck. Wir lesen aber irgendwo, dass dere Ort eine uralte Tradition hat. Aber im Wappen hat er nur die Grubenlampe…

Man kann nicht ueberall halten und lesen…

Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite http://www.hr-schmitz.de ans Herz gelegt. Dort gibt's alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.
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