Gelandet.

Hochdorf hat zwar keinen direkten Blick auf’s Meer, aber das wussten wir ja schon, als wir hier einzogen. Wir sind also weder dran vorbeigefahren noch umgekehrt – wir sind wieder zuhause. Nach ca. 8.000 km in sieben Wochen.

Wo waren wir noch auf der Rückfahrt?

Der Tip der Hotelbesitzerin in S. Lorenzo war gut: Das Dörflein Grožnjan hoch in den Bergen mit seinen Galerien und Künstlern war zwar noch nicht so richtig wach – die Saison hat eben einfach noch nicht begonnen – aber es war schön, durch die Gassen zu wandern. Ein verträumter Flecken…

Musikalisch hat der Ort auch viel zu bieten: Jeunesses Musicales Croatia hält dort seine Übungen ab und gibt Darbietungen – leider erst im Juli und August…

Die Grenzüberschreitungen HR/SLO (Koper) und SLO/I waren ohne Probleme. kein Beamter warf einen Blick in unsere Pässe.

Und dann Triest!

Der Schock, Nordeuropa hatte uns wieder. Das ging dann, trotz unserer Flucht auf Nebenstrassen, bis hinauf Richtung Trento. Venedig war bei dem Verkehr kein Thema mehr, auch nicht Verona oder sonst was – nur weg!

Lis machte dann auf der Karte kurz vor Trento einen kleinen See (Caldonazzo-See) aus. Und dort fanden wir ein Albergo – mit Blick auf’s Wasser, klar, jawohl! Und weil die Welt, wie wir mehrfach erfahren durften, kleiner als ein Dorf ist, trafen wir dort beim Abendessen ehemalige Nachbarn aus Ludwigsburg-Pflugfelden. Ganz normal, oder?

Endspurt

Am nächsten Tag fuhren wir unschlüssig los: Bozen? Meran? Auf jedenfall das Müstair-Tal und das Kloster dort, Weltkulturerbe. Bozen & Meran haben wir nur durchfahren – zu umtriebig. Nach einem überwundenen Pass dann das Kloster in Müstair mit wundervollen karolingischen Fresken. Und dann noch ein Pass, Schnee und Eis in Massen, die Strassen aber frei 😉 – war ja schliesslich Juni!

Und dann war klar: Ich fahre durch, noch 350 km. Und so haben wir dann das heimische Hoch dorf ohne Stress und ohne Stau um 21:30 Uhr, wir prognostiziert, erreicht: Der Twingo und wir…

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