Reisen…

… um zu erkennen, was sich ändert – in Deutschland, Europa, der Welt. Immer wieder fiel uns auf, wie alles in Europa egalisiert, planiert und eingeebnet wird: Konsum, Städtebau, Landschaft, Sozialstatus… Erstmals wurde mir das bewusst nach der Wende in Ahrenshoop, einem verschlafenen Künstlernest an der Ostsee mit sandigen Wegen, Knüppeldamm, Grass & Knöterich am Wege. Nach 1, 2 Jahren dann ein Dorf wie jedes andere: Die sandigen, krummen, grassgesäumten Fusswege waren den Euro-Knochenstein gewichen. Und so geht das tatsächlich weiter, überall, auch in den Sür-Ostländern, ja selbst in Albanien – mit grauenhaften Folgen…

Ein Artikel hierzu, der mir aus dem Herzen spricht und dieses Gefühl in einen grösseren Zusammenhang bringt, ist mir »ins Netz gegangen«.

Gefunden habe ich ihn aufgrund eines Artikels in der StZ von heute. Eines zwar ziemlich überheblichen Artikel über Readers-Edition, ein Projekt der Netzzeitung. Aber sei’s drum. Als ob hauptamtliche Journalisten deutlich weniger oder stets wahrhaftigeren Stuss verfassen würden… (»…’s wär‘ ein Ziel / Auf’s Innigste zu wünschen…«)

Reisen ist schrecklich

Und dann der Artikel in Titanic (»Reisen ist schrecklich«, Juni 2006, Seite 44 ff.) über die Reiselüste und -erfahrungen des Herrn Theodor Vischer aus Ludwigsburg! Er fand schon damals, Mitte des 19. Jh., nichts bereisbar auf dieser Welt, weil unerträglich (ausser Venedig; auf der Reise starb er dann wohl). Mann, was würde der heute schimpfen…!

(Forts. folgt…)

—> Webwatcher

Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite
http://www.hr-schmitz.de
ans Herz gelegt. Dort gibt’s alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.

Dieser Beitrag wurde unter Europa, Kultur + Gesellschaft, Reisen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar