* Europa2010: 3. Tag, Tangermünde am Abend

Wer Mark Brandenburg hört, der denkt an Sand, an Kiefern, an Gutshöfe und natürlich an Fontane. Aber weniger an das, was uns erwartete: Eine imposante Stadt voller Türme und Kirchen, Strassenzüge mit Fachwerk dicht an dicht,

umgeben von einer imposanten Klinkerstadtmauer entlang der Elbe und einer Burg mit ebensolcher Bewehrung und einem kleine Hafen in der Mündung des Tanger (daher…).

Und mit einer grossen Geschichte

Tangermünde war Residenz Karls IV., noch Kaiser des Römischen Reiches, später auch Hansestadt und die Stätte eines scheusslichen Justizmordes: Grete Minde wurde hier fast zu Tode gefoltert und »gnädigerweise« dann auf dem Scheiterhaufen erlöst:

…“fünff finger an der Rechten Hand einer nach dem andern mit glühenden Zangen abgezwacket“, so das Urteil, „nachmalen ihr Leib mitt vier glühenden Zangen, nemlich in der Brust und Arm gegriffen, Folglich mitt eisernen Ketten uff einem erhabenen Pfahle angeschmiedet, lebendig geschmochet und allso vom leben zum tode verrichtet werden, von Rechts wegen.“

Grete Minde, Wikipedia

Dem abendlichen Rundgang folgte fast derselbe am nächsten Morgen. Die völlig andere Beleuchtung bringt nochmals mehr zum Vorschein, was bei untergehender Sonne übersehen (oder unscharf und verwackelt fotografiert) wurde.

Hier die Galerie…

…mit allen Bildern vom Abend.

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