* Europa2010: 68. Tag, Cernobbio – Männedorf

Donnerstag, 09.09.2010

Donnerstag, 09.09.2010, 21:39:41 :: Männedorf, Bibel- und Erholungsheim

Nein, keine Sorge, es nichts anderes passiert, als dass wir die kostengünstigste Unterkunft in Männedorf gewählt haben: Ein einfaches Zimmer , Toilette und Dusche gemeinsam auf dem Gang, für lächerliche 129 SFr (96 €). Schweiz eben, Schulterzucken.

Männedorf liegt am Nordufer des Zürichsees, nicht weit von Zürich selbst. Es war nach Sisikon am Vierwaldstätter See die zweite Besuchsstation heute. Am schönen Vierwaldstätter See haben wir nach ersten Informationen von einer Übernachtung abgesehen; die bedürfte einer erheblichen Rentenerhöhung. Und weiter wollten wir heute nicht. Wie sich am Abend herausstellte, hat das Heim eine hervorragende Internetanbindung. Nur nach 19 Uhr niemanden, der das WIFI-Passwort kennt… Das ist eine neue Variante, wir hätten nicht im Traum daran gedacht, hier nach einem Internetanschluss zu fragen und als ich den Router im Gang entdeckte war es eben zu spät.

St. Gotthard,…

…der Pass über die Schweizer Alpen, war das markanteste Erlebnis heute.

Der Tag war nach dem heftigen Hagelunwetter gestern Abend nahezu blitzblank und nach einer kurzen Rundfahrt am Comer See

schlugen wir uns nach Chiasso durch, kauften das nette braune Schweizer Vignettchen für lockere 32 € (für zwei Tage Autobahn!, Schweiz, Schulterzucken…)

und schlängelten uns den Gotthard hoch. Kühl da oben, man hatte ja bereits Ende August Schnee gemeldet…

Jedenfalls haben wir festgestellt, dass es sich immer noch lohnt, die Oberitalienischen Seen (ok., eigentlich nur Comer und Luganer See) zu besuchen und dass die Schweiz auch wunderschöne Berge hat,

nicht nur Albanien. Die Albanischen Täler sind weiter und wilder, die Schweizer imponieren durch die technische Zähmung durch die gigantische Achterbahn der Autostrassen.

Zürichsee…

…und Rapperswil vielleicht noch, den Vierwaldstätter See umfährt man mittlerweile fast nur in Röhren, die »Fotopunkte« mag ich nicht. Der Zürichsee ist wohl komplett so umbaut, dass man an ihm nicht mehr entlang gehen kann; Grundstücke gehen alle bis ans Wasser.

Nachtrag:

2010.09.10, 08:20 :: Das Frühstück heute Morgen fällt aus: Atmosphäre wie im Altersheim, Brot gibt es keins (mehr?), ansonsten Süssigkeiten – wir suchen jetzt einen Bäcker.

Alles in Allem: Die Schweiz ist mehr ein Land zum Durchqueren und Schauen, kurz Anhalten und Käse kaufen…

Ungerecht? Ok., manches ist wirklich sehr sympatisch.

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2 Antworten auf * Europa2010: 68. Tag, Cernobbio – Männedorf

  1. Pingback: * Rund Europa 2013, 2. Tag: Konstanz – Murg | Von Mir Nix & Dir Nix

  2. Günther Schäfer sagt:

    Es ist kaum vorstellbar, dass alle schweizer Herbergen solche Wahnsinnspreise haben. Gut, die Schweiz war für uns Deutsche schon immer teuer, aber schön ist das Land trotzdem.
    Konstanz ist voll von Schweizern, da es dort paradiesische Preise gibt, für deren Geldbeutel.

    Kommt guat hoim !!!

    Günther

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