* Europa2010: 71. und letzter Tag, Radolfzell – Hochdorf

Sonntag, 12.09.2010

Sonntag, 12.09.2010, 18:06:24 :: Hochdorf, Schillerstrasse

Wir sind zurück

Ja. Nach 71 Tagen und genau 12.064 km sind wir wieder in Hochdorf in unserem »Möbellager«. Senfle gibt mittlerweile immer lauter Töne von sich, die es nahelegen, ihn der Werkstatt unseres Vertrauens vorzustellen; ein neues Reserverad benötigt er ohnehin. Genügend Motoröl erhielt er in der Rückschau wohl noch rechtzeitig – aber das sind Geschichten, die noch geschrieben werden müssen.

Wir danken…

…allen, die zum Gelingen dieser langen, teilweise aufregenden und beschwerlichen aber wunderbaren Reise beigetragen haben,

  • den Staubs, die uns das Senfle besorgt und reisefit gemacht haben
  • meinem Bruder und seiner Frau, die uns am Starttag »stabilisierten« und umhegten
  • Bille und Reinhard, die uns Tangermünde- und Markfest gemacht haben
  • Jurate, Ramune, Ieva mit ihren Familien und unseren vielen Freunden in Litauen, deren Gastfreundschaft wir seit vielen Jahren und dieses Mal u.a. sogar in einer eigenen kleine Wohnung geniessen durften
  • Agrita, die uns in Riga wiederum unterbrachte und uns die Rigaer Umgebung wieder eingehend näherbrachte
  • Andi in Pärnu, der uns beim Plausch im Café einiges über Estland erzählt hat
  • Viktor und Switlana, die uns in der Ukraine erwartet und durch Khmelnitskyi geführt haben und uns zum Internetanschluss verholfen haben
  • Zipserboy und seine Mutter, die uns Nordrumänien und die Zipserei näherbrachten und uns zur Fahrt mit der Wassertalbahn animierten
  • Carmen und Virgil haben uns mit einer Fülle an allgemeinen und Insider-Informationen über Rumänien, einem Bett und einem gemütlichen Frühstück in Feteşti versorgt. Wir danken auch Eleonore und Carmens Vater für ihre Vermittlung
  • Brigitte, die uns am Vierwalstätter See zu einem Kaffee-und-Kuchen-Plausch erwartete
  • PAZ, der – nur vage per Internet bekannte – Lebenskünstler, der uns am Zürichsee empfangen und mit Speis, Trank und vielen neuen Musikideen versorgt hat
  • und all jenen vielen Ungenannten, die in Hotels, Pensionen, Zimmerchen für unser Wohl gesorgt und uns in der »Wildnis« den rechten Weg gewiesen haben
  • und nicht zuletzt der Firma Renault, die dieses einzigartige Auto gebaut habt, dessen Möglichkeit, recht bequem zu zweit darin schlafen zu können wir zwar nicht nutzen mussten aber immer dankbar als letzte Möglichkeit im Nacken hatte

Und wen ich vergessen habe – man verzeihe mir das wegen des sog. »Heimkehrersyndroms«…

Senfle mit Sahnehäubchen

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3 Antworten auf * Europa2010: 71. und letzter Tag, Radolfzell – Hochdorf

  1. Ihr Lieben,
    Auch von uns herzlichen Glückwunsch- und schön dass Ihr gesund zurück seid! Die Kilometer, die Ihr zurück gelegt habt, würden ja reichen, um ganz Australien zu runden!
    Nun habt Ihr eine sehr abwechslungsreiche Reise hinter Euch. die wir gespannt mitverfolgt haben – je nach Internet-Anschluss. So Vieles über diese Länder war uns neu und aus erster Hand sehr interessant zu lesen. Seit Karl May die besten Informationen!! Danke dafür…
    Adios amigos, que les vaja muy bien.

  2. Reinard sagt:

    @Günther: gefahren bin ausschliesslich ich. Lis fotografiert während der Fahrt. Nur für besonderes Motive Steiger ich dann aus und fotografiere selbst. Aber daze gibt’s m einen extra Artikel.

  3. Günther Schäfer sagt:

    Glückwunsch, ihr habt Großartiges geleistet.
    Mit einem blitzsauberen Senfle.
    Vielen Dank für die interessanten Berichte und die Bilder.
    Als Zuschauer hat man dadurch einen Eindruck von so manchen Dingen und Ländern erhalten.
    Wer ist denn den Löwenanteil der Strecke gefahren ?
    Wie lange seid ihr da, bevor es wieder auf die Insel geht ?

    Auch wenn ihr in der Schweiz die Heiligenbilder abgehängt habt, das finde ich auch gut, so hat doch eine höhere Macht die Finger im Spiel gehabt, oder ?

    Grüße Günther

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