11. Tag: Ukrainisch…

… haben wir nicht gelernt am Samstag, aber eine Menge ueber die Ukraine gelernt. Unsere Freunde haben uns durch Khmelnitskyi und Jarmonelsk gefuehrt und wir haben viele Fragen gestellt und ueber alles moeglich diskutiert. Fazit, ganz kurz: Die Ukraine macht wirklich nur kleine Fortschritte, die man nicht sieht. Z.B. bekommen Rentner heute puenktlich ihr Geld und sogar mehr als „frueher“. Die Verwaltungen sind grossteils korrupt wie frueher, Stalin steht immer noch auf dem Podest und keiner weiss so recht, warum eigentlich. Nachlaessigkeit? Die jungen Leute stellen sich wenig Fragen zu ihrer Geschichte (aber tun das unsere Jugendlichen…?),

Die Staedte und Doerfer wirken grossteils verwahrlost, Nachlaessigkeit an allen Ecken und Enden, obwohl die Strassenreinigung wohl taeglich im Morgengrauen erfolgt. Gleichgueltigkeit ist wohl eher der Grund als Geldmangel. Der alte Sozialismus ist ueberall sichbar. Verglichen mit Litauen sind die Schritte seeeeehr viel kleiner…

Die Problematik mit dem Hunger & den Restaurants ist virulent. Wer was zu Essen moechte, sucht lange. Aber wenn er was gefunden hat, dann ist es gut, die Portionen sind angemessen (d.h. so klein, das es reicht, um nicht zuzunehmen) – und billig: Essen & Trinken sammt Dessert fuer vier Personen 10 Euro! Auf dem Dorf. In der Stadt ist es dann etwas teurer, aber lachhaft guenstig fuer unsere Verhaeltnisse allemal.

Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite http://www.hr-schmitz.de ans Herz gelegt. Dort gibt's alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.
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