Ein Tag der Superlative…

…war das heute. Nicht nur, dass das Wetter fantastisch war, nein es haben sich heute wirklich die Superlative gejagt. Dass

Präservative in der Minibar

lagen, das haben wir erst heute morgen festgestellt. Wenn wir das gestern abend schon gesehen hätten, hätte sich dadurch allerdings nichts geändert. Die Päckchen laufen also ausser Konkurrenz 😉

Jugendstilhäuser in Riga

Sie waren uns gestern Abend von unserer Begleiterin ans Herz gelegt worden. Deshalb sind wir nach dem Frühstück erst mal in des betreffende Revier gefahren. Whowww! Wir waren zwar nicht die einzigen (bei weitem nicht) aber zwischen den Reisegruppen aller Herren Länder, die busweise auftraten und um die Ecken bogen, fand sich doch noch ein Weg für uns durch die Strassen. Mehrere Strassenzüge sind fast ausnahmslos mit mehrstöckigen, nahezu durchgehend renovierten Jugenstilhäusern bestückt. Und duie sind nun wirklich eine Pracht. Punkt.

Den nördlichsten Weinberg der Welt…

…fand wir in Sabile, einem kleinen Ort südlich von Talsi. Salbi ist auch das eine Ende der »Lettischen Schweiz«. Dovon gleich mehr. Jedenfalls vermeldet auch das Guinessbuch der Rekorde, dass hier in Sabile der nördlichste Weinberg der Welt bewirtschaftet wird. Und das nicht erst seit gestern: Schon im 18. jahrhundert ging das los. Ein Fläschen davon zu finden dürfte allerdings schwierig werden – die angebaute Menge taugt nicht zur palettenweisen Auslieferung…

Die älteste Steinbrücke Lettlands

Die gibt’s ein Städtchen weiter, am Ende des Tals, das sich »Lettauische Schweiz« nennt. Der Name kommt noch… Aber wirklich: Eine Landschaft ähnlich unserer Mittelgebirge. Man glaubt es kaum. Nur: Was in der Schweizh 2.000 m, das sind hier 20 m…

Eine der ätesten Backsteinbrücken Europas…

…fanden wir in Kuldiga. Das ginge ja noch. Aber

Der breiteste Wasserfall Europas…

…findet sich ebenfalls vor den Toren Kuldigas. 249 Meter soll er breit sein. Jedenfalls spannt er sich über das ganze Tal. Richtig! Lettland & flach denkt man. Aber schon in Estland letztes Jahr gab’s einen Wasserfall. Hier also nun der Europameister. Es ist Samstag, Hochzeitstag für viele junge Paare. Und alle wollen vor den »stürzenden Fluten« abgelichtet werden. Immerhin so 2 Meter oder 2 Meter fünfzig. Was das zu bedeuten hat – ich weiss es nicht…

Nicht genug damit –

Der höchste Wasserfall Lettlands…

mit 4,55 (!) Meter, ebenfalls in Kuldiga, den packen wir noch obendrauf. Obwohl, der ist nun ein wenig gemogelt. Ehenmals aufgestaut über den Felsen, um eine Wassermühle anzutreiben, ist diese Arbeit heute obsolet. Also haben die schlauen Leute von Kuldiga den Abfluss geschlossen, den Flzussarm dadurch nolch mehr aufgestaut (der Brückenbogen der Strassenbrücke ersäuft fast…), haben die neue Fallhöhe gemessen (und ggf. korrigiert?), einen Holzübergang drüber gemacht und ein Schild aufgestellt.

Und

Das Hotel…

…scheint das einzige zu sein am Ort, nett freundliche Zimmer.

Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite http://www.hr-schmitz.de ans Herz gelegt. Dort gibt's alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.
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