* Heimat und Auto…

…das ist ja schon eine fast gewagte Verbindung. Aber der Artikel hat was. Jedenfalls hat sich mir sofort die Frage aufgetan, was und wo Heimat ist.

Ist der Twingo eine Heimat?

Offensichtliche Frage, werden doch ab Anfang Juni wieder die drei Türen unseres Twingo die am häufigsten von uns geöffneten und geschlossenen Türen sein. Und das für drei Monate; wenn alles gut geht. Und die Scheiben sowieso, hat er doch keine Klimaanlage, unser Senfle.

Senfle hat hat aber vorne zwei neue Federn bekommen letzten Herbst, im Frühjahr davor einen (gebrauchen) neuen Motor, zum TÜV muss er auch jetzt im Mai, wir werden also einfach davon ausgehen, dass er uns dann ab 1. Juni stets eine Heimat sein wird, auch im regenreichen Norwegen; südliche Sengehitze hatten wir ja letztes Jahr. Die kennt und kann er. Bewiesen.

Und ja: Der Twingo

Beim Bearbeiten dieser Heimat-Schicksalsfrage kommen mir dann natürlich auch die Fragen Anderer ins Gedächtnis, die zuweilen wissen wollen, wie wir reisen. Wenn wir dann antworten »mit dem Auto«, dann nicken sie. Wenn wir präzisieren »mit dem Twingo« dann werden sie je nach Kenntnis des Automarktes skeptisch-unsicher oder bekommen fragende Augen: »Was ist das?« mein das dann. Er sieht eben nur klein aus, Betonung auf »nur«. Innen ist er geräumig und das einzige Auto das wir im unscheinbaren und damit im eher unklaubaren Bereich gefunden haben, in dem man zu zweit ausgestreckt nächtigen kann, wenn’s nötig wird.

Soviel zur Heimat für ca. 8.500 km bis Vilnius.

Natürlich, der Osterhase – …

…der grüsst natürlich auch wieder. Diesmal aus La Palma.

Hefe-Hase: Ein gescheiterter Versuch?

Lis‘ Versuch, einen Hefezopfosterhasenebenbild zu zaubern, glückte nur teilweise. Der Teig ging zwar auf – trotz Trockenhefe, mit der wir hier immer wieder Ärger haben – aber der Ofen ist zu klein. So war also zu entscheiden, wo gespart werden kann und muss, damit die Ofenklappe dicht geschlossen werden kann. Angie Merkel weilt wahrscheinlich in der Uckermark – zu weit um sie zur Sparfrage zu befragen.

So hat Lis sich selbst – in unbedingt vergleichbarer Machtvollkommenheit – Sparentscheidungskompetenz zugesprochen und sich ganz erbarmungslos und offensichtlich für die Ohren entschieden. Ob das den Hunden hier geschuldet ist, die teils 24 Stunden am Stück jaulen und uns verrückt machen, müsst Ihr sie selber fragen; es könnte sein, dass sie das dem Osterhasenebenbild nicht auch noch zumuten wollte…

Wie und warum auch immer: Das Optisch-physische Defizit hat dem kulinarischen Teil in keiner Weise geschadet.

Es lebe der Osterhase!

In der taz hat jemand ein wenig zum Thema gewühlt und auch bei Telepolis gibt Hal Faber nahezu erschöpfend Auskunft über Hasen und Hasisten.

Mir bleibt da nur der Hinweis, dass die Karfreitags-Flamenco-und-Prozessionsseite jetzt mit Bildmaterial bestens bestückt ist.

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