* Rund Europa 2013, 1. Tag: Hochdorf – Konstanz

Sonntag, 09.06.2013, 21:22:49 :: Konstanz

Ob das nun um 7.04 Uhr heue Morgen, als wir das Auto bepacken wollen, ein schlechtes Omen ist, wird sich herausstellen müssen: Ein Gewitter zieht über uns hinweg und begrüßt uns am Sonntagmorgen mit wenig Blitz aber viel Donner und reichlich Regen, etwas was wir lange nicht hatten… Also können wir zunächst einmal nicht einmal das Auto packen. Außerdem wollten wir uns heute eigentlich ja auf dem Bodensee auf dem Segelboot vergnügen. Wird wohl nix.

Es regnet

Mittlerweile ist es 8.30 Uhr, wir haben gefrühstückt, die Reste verpackt und dem Biomüll übereignet und es schüttet richtig satt und in Strömen. Wie soll man da also das Auto packen?

Etwas später schaffen wir es dann, es hört tatsächlich auf zu regnen. Der Gepäckberg ist gewaltig und wir fragen uns wie jedes Jahr, wie das alles in den Twingo passen soll. Passt natürlich. Wie immer.

Fahrt über den Schwarzwald

Wie immer. Diese Fahrt an den Bodensee mit dem sich nach der Schwarzwaldüberquerung öffnenden Hegau ist schon schön, auch zum x-ten Mal. Bei Sonne allerdings schöner und daher öffnet sich der Himmel, die Sonne schaut nach uns! So muss es sein, wenn Engel reisen.

Abfahrt, 10 Uhr

Noch bewölkt

Südlich des Schönbuchs…

…und im Hegau

Am Bodensee…

…ist das Wetter immerhin so, dass wir zwanglos im Hafen unter freiem Himmel Weisswürste mit Brezel geniessen können, zusammen mit Lis‘ Schwester und Schwager.

Zur See!

Und was wir letztes Jahr um diese Zeit in Leer nicht geschafft haben, dass gelingt tatsächlich heute: Wir besteigen mal wieder ein Segelboot, verlassen den Konstanzer Yachthafen, vorbei an der sich immer noch um sich selbst drehenden Buhle des Papstes (zu Zeiten des Konstanzer Konzils, nicht heute! Bewahre!) und tuckern über den Bodensee.

Bootsfahrt am Sonntag. Zum Segeln reicht der Wind nicht, aber bei niedertourigem Diesel »segelt« es sich auch sehr beschaulich. Die Fähren zwischen Meersburg und Staat versperren sich gegenseitig fast durchgehend die Anlegestellen, eine Miniregatta zwingt den Skipper zur Korrektur der GPS-Steuerung. Geruhsam das Ganze bei Sekt, Ananassaft und Sprudelwasser. Zum Schwimmen lädt der See noch nicht: Knappe 13°C meldet der Bordcomputer. Mitte Juni. Nur mal so.

Später, kurz vor dem Anlegen eine Wende oder Halse, keine Ahnung. Jedenfalls eine scharfe Kurve: Freunde laden zu einem Schwätzchen ein, wir legen an deren Steg an, sie steigen rüber zu uns, ausgestattet mit Aperol und Sekt. All das lässt sich bei der Diskussion darüber, ob sie nun mit zum Essen kommen und dem Telefonat mit Wirtin und später Wirt zwecks Reservierung weiterer Sitzplätze im Garten, auch ohne Zerschneiden der Fluten geniessen.

Schweizer Grenze

Jebenfalls sitzen wir wenig später unter dichtem Wildweinkraut auf der Terrasse der »Schweizer Grenze« dicht an der Schweizer Grenze (sic!) und geniessen ein vorzügliches Abendessen.

Eine bittere Pille zum Schluss

Ees wäre schon aussergewöhnlich, wenn im Hightech-Wunderland Deutschland der Internetanschluss in einem völlig neuen und ansonsten tadellosen Apartmenthaus funktioneren würde. Vor lauter Anmeldeprozedur verhaspelt sich die Portallösung derart, dass man damit nicht arbeiten kann – fast. Deshalb keine Bilder heute Abend.

Nachtrag:

2013.06.14, 15:16 :: Mittlerweile habe ich die Bilder hinzu gefügt. Ich sitze in Pesaro – wieder/immer noch ohne Internet… In Albanien klappt’s dann bestimmt.

Tagesleistung, Tracks & Links:

  • 2013-06-09;Hochdorf-Konstanz;206;02:23;00:47;154;85.8;64.6
  • Track
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