“Zu Edmund Stoiber…

gibt es keine Alternative”. So zitiert der »Münchner Merkur« aus einem Brief von CSU-Grosskopfeten.*)

Und das ist das Problem. Alle anderen sind noch ungeeigneter als Nachfolger seiner selbst. Selbstbestimmtes Niedermachen ihrer selbst. Selbstkasteiung. Selbstkastration.

Nun bin ich weder fan noch Wähler der Bayernpartei,noch ihrer Schwester. Aber es zeigt sich doch wieder, auch an diesem Weisswurstzipfel des politischen Tischtuchs: Ausgereizt. Es gibt nichts Schmackhaftes, Herzhaftes, Habhaftes mehr.

Nur Gammelfleisch. Fades. Widerwärtiges.

Und doch: Nachdem sich Gabriele Pauli (eine Frau! Die nicht Strauss hiess!) des Berlin-Flüchtlings Stoiber angenommen hat, besteht allen Ernstes Gefahr, dass Demokratie einreisst in der CSU – sapperment! Und mit beiden scheint er gar nichts anzufangen wissen, der Edi.

»Überflüssig« ist in diesem Zusammenhang ein dauernd zitiertes Wort. Was? Demokratie? Basis? Edmund?

Dazu passt die FORSA-Umfrage, nach der 82% der Bürger glauben, dass die Politiker »auf die Interessen des Volkes keine Rücksicht« nehmen. Stimmt. Tun sie nicht. Siehe oben. Zum Beispiel.

*) Donnerstag, 28. Dezember 2006, 13:07 (Reinard) :: Quelle: SPIEGEL ONLINE, 28. Dezember 2006: CSU-AFFÄRE, Minister unterstützen Stoiber – Kritiker für Urwahl

Eine Antwort zu ““Zu Edmund Stoiber…”

  1. Showdown in Bayern: Gabriele Pauli vs Edmund Stoiber…

    Etwas kommt es mir so vor, als ob Revolution sei und die deutsche Blogosphäre sie verpennt. Nachdem ich mit dem fiktiven Gespräch schon mal einen Beitrag geschrieben hatte, der ganz sicher nichts mit der schönen Fürther Landrätin Gabriele Pauli u…

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