* Rund Europa 2017 (Oktober), 3. Tag: Mykene – Tripoli (2)

Freitag, 13.10.2017, 15:21:47 :: Tripoli, Hotel Arkadia
Mittwoch, 15.11.2017, 19:25:49 :: Galanado


Hier landen wir am Abend, froh, Tripoli erreicht zu haben.

Ja, es ist Freitag, der Dreizehnte. Aber uns ist das auch jetzt immer noch nicht gegenwärtig. Wir fahren wieder nach Süden, vorbei an Mykene und biegen wenig später nach links ab, hinauf in die Berge.

Das Heraion von Argos

Eeines der wichtigsten Heiligtümer der Chefgöttin Hera, Gattin und Schwester des Zeus, liegt hier am Ende des Weges. Es gibt natürlich noch weitere. Hier aber nun ein kleiner Parkplatz, ein kleines Wärterhaus, kein Eintritt.

Zunächst steigen wir den Berg hinauf, pralle Sonne, keine Bäume, unter denen man Schutz suchen könnte. Ruinen kann man zunächst nur erahnen. Ein kleine Gruppe von Besuchern kommt uns von oben entgegen, also wird da schon was sein.

Erste Mauern liegen am Weg. Und es werden mehr, aber der Verfall ist weit fortgeschritten, eigentlich sind da nur noch die Grundmauern, die einen ahnen lassen, welche Ausmasse dieses Heiligtum hatte, das an diesem Abhang zweimal errichtet wurde.

Und dann der Ausblick hinab auf die sich dehnenden Olivenhaine bis zu den dahinter liegenden Bergen und hinüber zum Argolischen Golf.

Nach so viel Altertümern haben wir nun Tripoli als letztes Ziel. Die Stadt liegt auf 700 Meter, wir müssen also ins Gebirge.

Argos mit seiner alles überragender Festung umfahren wir unfreiwillig sehr weiträumig, weil ich mal wieder der Ansicht bin, ich würde den Weg besser kennen als das GPS-Programm auf dem iPhone.

Nach kurzem Kontakt mit dem Argolischen Golf geht’s also bergauf.

Durch’s Gebirge

Je weiter wir nach oben kommen, umso fantastischer wird der Ausblick auf den Golf.

Kurz nachdem wir die Passhöhe überschritten haben tritt dann ein, was uns abends über den blöden »Freitag, den dreizehnten« nachdenken lassen wird.

Das Senfle fängt an zu »jammern«

Es quietscht und wummert, je nach Geschwindigkeit. Mit und ohne Gang. Mit und ohne Motor. Nur, wenn ich stehen bleibe ist das Geräusch weg. Es muss also wohl mit den Rädern, den Lagern oder der Vorderradbremse zusammen hängen. Was also tun so hoch am Berg? Weiterfahren? ADAC?

Ich entscheide mich für sehr langsames Weiterfahren. Und so erreichen wir tatsächlich wohlbehalten Tripoli und dort das Hotel, das uns unsere Freundin empfohlen hat.

Den Abend feiern wir unser Wiedersehen mit ihr, die wir einst auf Naxos kennen gelernt, in Kalamata vor vielen Jahren zuletzt besucht haben.

Die Sorge indes bleibt bei aller Wiedersehensfreude: Wie geht’s weiter morgen früh? Dann ist Samstag. Werden wir eine Werkstatt finden? Und dann?

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