4. Tag: In Slavonski Brod

Wir fahren jetzt gleich los, Richtung Sarajewo. Jetzt sitze ich noch im Touristik-Buero in Sl. Brod, nachdem wir und die Stadt (und vor allem die Festung an der Save) bei Tag angesehen haben.

Doch der Reihe nach. In Graz waren uns die Hotelpreise dann doch zu hoch – 150€ ist dann doch zuviel… Wir fuhren daher nach einem leckeren Abendessen mit Phil weiter nach Slowenien und landeten um 21:30 Uhr im selben Hotel wir im letzten Jahr (19.4.2006) : Hajdose bei Ptuj.

Am naechsten Morgen ging es dann zunaechst via Zagreb (das wir weitraeumig umfuhren) nach Hr. Dubica. Leider trafen wir die bosnische Besitzerin des Cafes vom letrzzten Jahr nicht: Sie sei in Zagreb sagte uns die Schwiegertochtet. Schade.

nach 2 Espressi ging’s weiter: Ein 85 km langes Dorf, unglaublich: noerdlich der Save reiht sich – nahezu ohne Unterbrechung – ein Strassendorf nahtlos ans andere. Die Haeuser fast alle verstoert oder neu erbaut, es gibt erst nahe Sl. Brod unversehrte Haeuser.


Martina unsere Gastgeberin und „Fremdenfuehrer“ und ihre Freundin, die uns chauffierte, erklaeren uns, dass das noerdliche Ufer der Save nahezu ausnahmslos durch Serben und Kroaten bewohnt war und man oft nicht mehr weiss, wer welche Haeuser zerschossen und abgefackelt hat… Jedenfalls sieht man auch in Sl. Brod selbst die Kriegsspuren noch ueberall und deutlich.

Die Stadt war ein Vorposten…

…der k.u.k.-Monarchie. Prinz Eugen, der edle Ritter startete hier aus der Feste nach Sueden, nach Bosnien – gegen die Tuerken. Denn das suedliche Ufer, dort begann damals die Tuerkei. Dorthin werden wir nachher fahren.

Die Festung, ueberhaupt! Ein Riesenrelikt, das es ihn aehnlicher Groesse und Konstruktion nur noch in den Niederlanden geben soll. Sie ist noch jung: 18. Jh.

Viel diskutiert, viel gelernt – vor alle: Wie wenig wir ueber Europa wissen. Wo es anfaengt, wo es aufhoert – und vor allem warum! Schoenen Gruss von der Festung Eugens von Savoyen, dem edlen Ritter!

Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite http://www.hr-schmitz.de ans Herz gelegt. Dort gibt's alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.
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