Alle Jahre schlimmer?

Letztes Jahr, etwa zur gleichen Zeit, hatte ich mich bereits über den verherbstelten August beschwert. Dieses Jahr ging das im Juli schon los. Die Nächt kalt, nicht kühl, die Tage ebenso, wenn die Sonne nicht da ist. Und sind dieses meistens. Nicht da. Regen. Wind.

Anderes wird anders

In der Akropolis, der Konsumtempelanlage in Vilnius, kann man über die Jahre verfolgen, was es bedeutet, wenn Konsum zum Ziel verkommt. Oder hochstilisiert wird. Oder anders ausgedrückt: Dort kann man heute schon besichtigen, wie der Kommerz-Kapitalimus uns haben will: Schlendernd gefrässig. Dinge kaufend, die nun wirklich keiner haben will.

Hochprozentiges

Und wenn’s gar nicht anders geht, dann steigen die Rabatte bis kurz unter die 100%-Linie. Wer spricht da noch vom »ehrlichen Handelsmann« ? Nein, Vilnius ist keine Ausnahme, das finden und fanden wir überall in den grösseren europäischen Städten im Osten: 90% ist offenbar die Schamgrenze – bei leeren Geschäften im osteuropäischen Überfluss spielt dann die Zahl vor dem %-Zeichen gar keine Rolle mehr:

Ohne Zahlen

Und Männer gibt’s auch billiger…

…klar, wenn sie nichts anhaben. Nach unten hin allerdings werden sie teuerer…

Ohne Zahlen

Halt!

Auch bei anderer Anziehware gibt’s offenbar kein Halten mehr, wenigstens bei den Preisen.

Ohne Zahlen

Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite http://www.hr-schmitz.de ans Herz gelegt. Dort gibt's alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.
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2 Kommentare zu Alle Jahre schlimmer?

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