Von Khmelnitskyi nach Uzhgorod

Montag, 03.09.2007 :: Uzhgorod
Freitag, 01.03.2019, 12:35:21 :: Galanado, Nachträge

Nun also ein wenig Geografie. Chelm und L’viv hatten wir schon, aber ohne Bilder. Hier also etwas Aktuelles zu

Chełm



L’viv





Khmelnitskyi…

…ist eine seltsame Stadt. Warum? Eigentlich ist sie unbedeutend, arm. Aber sie hat alles, was man so erwartet: Universität (privat), Kino, Theater, Musikhalle, einen Fluss und einen Park. Ein Kaufhaus, eine Fussgängerzone, in der wahrlich aufregende Frauen flanieren – wie sonst nirgends.


Und wo Wahlkampf getrieben wird; Ende September wird sich entscheiden, wohin die Ukraine sich orientieren wird.



Ein griechisches Schnellrestaurant, ein italienisches Café. Geheiratet wird wie wild und am laufenden Band, besonders Freitag und Samstag. Lis kommt mit dem Fotografieren nicht nach.


Aber es ist eine eigentlich unbedeutende Stadt in Westgalizien. Irgendwie mögen wir sie, weiss auch nicht warum. Das Hotel ist ein ehemaliger »Russenschuppen«, mit Stockwerksdame, die die Schlüssel verwaltet.


Das Wasser kann jederzeit abgestellt sein. Liegt am Wasserwerk. Wenn die Fabriken mehr Wasser brauchen, bekommen die Privathaushalte (und dazu gehören auch die Hotels) das Wasser abgestellt. Die Etagendame versorgt dann jeden Gast mit einem 5-Liter-Plastikkanister Wasser. Für’s Klo und zum Händewassen. Duschen geht damit begreiflicherweise nicht.

Aber wir mögen Khmelnitskyi. Irgendwie.

Fortsetzung…

Dienstag, 12. August 2008, 15:18 (Reinard) :: Nachtrag: Mir fällt heute auf, dass der Beitrag über Uzhgorod fehlt – ein Mangel. Dafür aber zunächst dieser Link. Und Freitag, 01.03.2019, 12:33:03 :: der aktuelle Link zum Konflikt in Trankarpatien.

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