Wenn aus einer rechts-konservativen Verschwörung…

… eine bürgerliche Regierung wird, dann hat das mit Läuterung oder gar moralisch sauberem Konvertitentum nichts zu tun. Das ist Unverschämtheit. Und keine schlechte. Sondern eine entlarvende.

Und wenn Geschubse in der Mitte zu einem »Linksruck« aufgewertet wird, dann ist das vorpupertäre Kraftsprache.

Man hört es schon gar nicht mehr…

…wenn der Oberverlierer Koch so ganz nebenbei von der Möglichkeit einer »bürgerlichen Regierung« spricht und damit schwarz-gelb meint, gleichzeitig aber vom Wähler als »Bürger« spricht; letztere scheinen ja nun eben ausgeblieben zu sein, wenn ich die Wahlanalysen richtig verstehe – jedenfalls seine. Keinesfalls meint er ja wohl die wahlberechtigten Bewohner des Territoriums der Bundesrepublik Deutschland, die SPD und Schlimmeres gewählt haben. Tröstlich nebenbei: Die haben gewählt…

Und da wären wir dann wieder…

…beim Thema Unterschicht oder der einfachen Frage: Wie sähe denn eine »nichtbürgerliche Regierung« aus? Und wer hätte die ggf. gewählt und dann natürlich verdammt noch mal auch zu verantworten? Und: Gibt es links von der Union überhaupt Bürger? Woran könnte man die erkennen? Wären die u.U. eine Klientel für Koch’sche Erziehungscamps? Und worin unterscheiden sich dann Nicht-CDU-Wähler von Ausländern, speziell muslimischen Jugendlichen?

Das wären so Fragen, die sich die SPD stellen müsste, bevor sie halt doch ergebnisorientiert in die Arme einer Grossen Koalition sinkt oder sich da gar hineinschmachtet…

Allerdings…

…Frau Ypsilanti: Rote soll man küssen, wussten Sie das?

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