Die Hacker…

…sind überall. Zum Beispiel scheinen sie sich an den Belarusnews abzuarbeiten. Die Werkzeug sind dort wohl dieselben oder ähnliche, die dann auch die Kolaborateure unseres Innenministers und seiner ideologischen Sippschaft einsetzen, um auf andere Rechner zu gelangen. Wer bezieht die Werkzeuge von wem? Liefert Russland neben Gas auch anderes Nebulöses? Jedenfalls ist bekannt und aktenkundig (siehe c’t 11/08, Seite 92: Frank Faber, Unter Verdacht. Eine russische Bande professionalisiert das Cybercrime-Business), dass eine der wesentlichen Spam– und Krediditkartenabgreif-Senken in St. Petersburg sitzt; Strasse, Hausnummer, Stockwerk – alles bekannt. Man kann unserem Herrn Schäuble nur raten, da mal vorbei zu schauen. Oder einen vorbei zu schicken der sich da auskennt.

Da hat es die Telekom leichter

Ihr schicken die User die Daten frei Haus, ohne dass sie viel dagegen tun können. Man muss dann nur noch genügend Chuzpe haben, sie auch auswerten zu lassen (»Bericht direkt an mich.«). Da ist die Telekom ggü. dem BND klar im Vorteil. Ob die Privatisierung des BND da vielleicht Abhilfe oder zumindest Linderung schaffen würde? Vielleicht hat Vodafone Interesse…? Schamlosigkeit haben die ja schon ausreichend bewiesen. Sie können zusammen passen. Und Konkurrenz sollte doch mal irgendwas beleben.

Freitag, 6. Juni 2008, 11:26 (Reinard) :: Nachtrag: Für alle, die noch Radio hören:

SWR2 Forum :: Mo., 09.06.2008
Datenmissbrauch und Spitzelpolitik – Wie Unternehmen Persönlichkeitsrechte behandeln
Gesprächsleitung: Eggert Blum
Es diskutieren:
Hans Leyendecker, Leitender Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“, München;
Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Bonn;
Christiane Schulzki-Haddouti, Publizistin und Fachjournalistin für Internet und Datenschutz, Bad Godesberg

Telefonkontakte, Emails, Bankdaten, Bewegungsbilder – möglicherweise hat die Deutsche Telekom Aufsichtsräte und Journalisten umfassend bespitzeln lassen und dabei auch vor der Bundesnetzagentur nicht haltgemacht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstoßes gegen das Post- und Fernmeldegeheimnis und das Datenschutzgesetz. Mittlerweile steht auch die Deutsche Bahn im Verdacht, Mitarbeiter und Außenstehende mit solchen Methoden überwacht zu haben. Einzelfälle oder Spitze des Eisberges? Die digitale Revolution hat Datenaustausch und Kommunikation beschleunigt und vereinfacht. Zugleich ermöglicht sie denen, die das Innenleben der digitalen Kommunikation kontrollieren, in das Privatleben der Bürger einzudringen. Wie lässt sich dem Datenmissbrauch Einhalt gebieten?

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