Frau von der Leyen argumentiert…

…demagogisch. Selbstverständlichkeiten wirft sie in dem YouTube-Video, ein Ausschnitt aus der Tutzinger Veranstaltung von Peter Maffei, mit einer übersteigerten und inbrünstigen Gestik und Wortgewalt ins Auditorium (das im übrigen recht gelangweilt zuzuhören scheint). Man erkennt daraus zweierlei: Frau von der Leyen hat einen Sendungsauftrag und sie wird in ihrer Selbstgefälligkeit immer mehr wie ihr Vater, die Älteren kennen den süffisant-jovialen Ministerpräsidenten noch.

Beides ist einer sachlichen Diskussion nicht förderlich. Selbst das grösste Entsetzen ebnet den Weg zum – unterstellen wir’s mal – gemeinsamen Ziel nicht: Wir wollen erst sehen, wie Fahnder sich um Schliessung des Angebots bemühen – und zwar erfolgreich! Ihr Gedöhns und theatralisches Gefuchtel macht nur eben das deutlich: Hier fährt ein einmal so eingestellter Panzer durch die Gegend, eine Drohne. Das Ziel ist programmiert und es sieht immer weniger so aus, als wäre es das eigentliche Ziel, Kinderpornografie zu entfernen. Nichts hören wir darüber, dass die Regierung bzw. die Ermittlungsbehörden ihren Einsatz vervielfachen, um die Server und ihre Lieferanten dingfest zu machen. Es ist bewiesen, dass das geht.

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