Wenn es dem Esel zu wohl ist, …

… geht er aufs Eis tanzen. Sagt der Volksmund. Und jeder kennt Beispiele dazu. Aber dieses schöne Beispiel, das kennen Sie nicht.

Nun liegt es mir natürlich völlig fern, Anwälte, denen die ordentliche Arbeit ausgegangen ist und die sich deshalb nach einer lukrativeren Tätigkeit als Hartz IV zu empfangen umsehen, mit Eseln zu vergleichen. Esel sind Tiere! Das geht nicht. Und der Einfall, den die Steuerkanzlei aus Magdeburg da gehabt haben soll, wäre eines solch netten grauen Tieres unwürdig. Oder besser: Dazu wäre ein Esel überhaupt nicht fähig. Und so netten Mädels, wie sie dort offenbar arbeiten, gleich gar nicht. Nie.

Dazu bedürfte es nämlich nicht so sehr eines grauen Fells sondern besonders vieler entarteter grauer Zellen. Ja, man möchte sich fast zu der Behauptung versteigen, dazu müsse man eigentlich Jura studiert und einen Steuer- und Buchhaltungstrickslehrgang mehr als erfolgreich absolviert haben. Aber wie gesagt: Die Geschichte liest sich so abenteuerlich, das schafft kein Esel. Und schon gar nicht ein vernunftbegabtes Wesen. Von Moral und so gar nicht erst zu reden. Kurz und gut: Die Geschichte kann so gar nicht geschehen sein.

Und wenn doch?

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2 Antworten zu Wenn es dem Esel zu wohl ist, …

  1. mal eine ganz andere Sichtweise 🙂 Danke für deinen solidarischen Beitrag. Freu mich sehr über diese gigantische Resonanz aus dem Netz. Das zeigt mir, dass es tatsächlich so etwas wie Solidarität unter Fremden gibt.

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