Ãœber Mafiosi und Hormongetriebene

Wir wollen es ja alle nicht wahr haben: Aber nachdem die Hirnforscher unseren »Freien Willen« Stück für Stück auf ein paar Nervenfasern, Synapsen und chemische Substanzen reduzieren, wird vielleicht auch deutlich, was an der Börse zu tun wäre. Testosteron steuert die Börsen titelt Telepolis und macht nachdenklich:

Ein Hormon also bestimmt einen wichtigen Teil des Wirtschaftslebens. Rationalität, der homo oeconomicus, wird damit noch einmal mehr zur Illusion der Vertreter des freien Marktes.

Wertlose HRE kostet den Steuerzahler…

Milliarden an Steuergeldern. Dank Ackermann, Steinbrück/Asmussen und anderer Mafiosi und deren Dienstleister. Ein Bank, die keiner mehr haben will, ist also »systemisch unverzichtbar«. Fantastisch.

Werden die USA von einer Bankenmafia regiert?

Diese mehr als rhetorische Frage von A.P. Schmidt im Telepolis-Artikel Hütchenspieler im Casino kann man mit resigniertem Kopfnicken quittieren. Man kann aber auch mal wieder darüber nachdenken:

Beim organisierten Verbrechen der Bankenmafia handelt es sich um die Tätigkeit von Bankern die mit vorausgreifender Planung arbeitsteilig und dauerhaft in Gewinnerzielungsabsicht schwere Straftaten begehen, indem sie die Bürger im Rahmen von absichtlich herbeigeführten Finanzkrisen im Abstand von 10 Jahren systematisch enteignen.

Warum glauben viele eigentlich…

…in Sachen Religion und Seelenfrieden fast alles Irrationale, Unbewiesene, Unwahrscheinliche? Und andere Ungeheuerlichkeiten, die unser Leben tatsächlich real, massgeblich, nachhaltig, existenziell gefährdend beeinflussen, ja vernichten – nicht? Warum verdrängen wir so elegant, was unsere kleine Welt um uns herum stört? Offenbar ist mittlerweile in der Realität alles zu gross und zu unfassbar als dass wir es noch als Realität anerkennen und durch unser Verhalten lenken oder beherrschen könnten. Oder wollten?

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