Über die Zukunft einer Gesellschaft…

…die sich ausschliesslich über »sinnvolle Arbeit« definiert, kann man sich schon Gedanken machen, insbesondere wenn über Grundeinkommen, Kopfpauschalen etc. mittlerweile ja immerhin diskutiert wird. Sylvia Debusmann hat das auf Telepolis getan. Denn dass uns die Arbeit ausgeht, das bestreiten ja nur noch die Politiker, die sich berufen fühlen, den Karren so am laufen zu halten, dass es möglichst lange dauert, bis er an die Wand fährt. Falls er da noch nicht ist.

Ist ja eine berechtigte Frage. Und in diesem Zusammenhang kann ich ja mal wieder auf Das Recht auf Faulheit, Widerlegung des »Rechts auf Arbeit« von 1848 von Paul Lafargue von 1883 hinweise. Lafargue war der Schwiegersohn von Karl Marx. Und auch der soll dem Vernehmen nach ja wieder mehr beachtet werden

Laßt uns faul in allen Sachen,
Nur nicht faul zu Lieb‘ und Wein,
Nur nicht faul zur Faulheit sein.

Das ist nicht Marx. Das ist Lessing. Von noch früher.

Links:

  • Telepolis: Lohndumping im Auftrag des Staates :: Jeder zehnte Hartz-IV-Aufstocker arbeitet im öffentlichen Dienst. Nicht Lidl und Co., sondern der Staat ist der größte Lohndrücker im Lande

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