Er kam über Nacht…

…der Regen und der Sturm, nur etwas später als Wikileaks mit seiner cablegate-Veröffentlichung. Darüber ist so viel dummes Zeug in der beherrschenden Presse zu lesen, dass ich mich mit den paar Links am Ende des Beitrags begnüge. Es ist eh‘ derzeit nicht mehr möglich, hinreichend umfangreich auf all den Mist hinzuweisen, den die (nicht dem Volke!) dienende politische Klasse abliefert. Und auch bei Stuttgart 21 wird nur Kopfschütteln die angemessene Reaktion sein, wenn die arroganten Bahnfuzzis und ihre Handlanger in den politischen Ämtern auf eine wie auch immer ausfallende »Würdigung« Geisslers (manche nennen es auch »Schiedsspruch«, was natürlich angesichts der Machtverhältnisse schlicht lachhaft ist) reagieren werden. Ãœberhaupt ist fraglich, was an bürgerlichem Aufbegehren und Engagement denn noch möglich ist, das hilft und nicht gleichzeitig niedergeprügelt – weil »terroristisch« – wird. Meines Erachtens waren S21 und Castor Kleinmanöver, was mit Polizeikräften noch geht; die nächste Stufe wird uns dann wohl die ersten, vielleicht noch zaghaften, Bundeswehreinsätze bescheren.

Ja, also der Sturm…

…hat La Palma nicht so stark erwischt wie befürchtet worden war, dafür aber den Rest der westlichen Kanaren. Gestern Nacht und am frühen Morgen hat sich dann hier noch ein mächtiges Gewitter ausgetobt. Meine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) meldete heute Morgen sogar einen Stromausfall. Der Sonnenschein jetzt lässt uns dann sogleich die Regenwände und vor allem das Schneechaos in Deutschland vergessen.

Dies ist kein Katzen-Blog…

…darauf hatte ich in den letzten Jahren schon vereinzelt hingewiesen, wenn sich eines dieser hier residierenden Tiere mal wieder erfolgreich in den Vordergrund drängte. Das mit Lilith damals hat nicht geklappt, sie war wohl noch zu jung, als wir sie fanden und aufnahmen; sie war eines Tages verschwunden.

Lis hat nun in El Remo beim samstäglichen gemeinsamen Abendessen wieder eine Negrita ausgekuckt. So heisst sie auch und hat uns i.W. nach drei Wochen erfolgreich domestiziert.

Im Ernst: Es ist schon erstaunlich, was ein derartiges Tierkind leistet. Das mit dem dauernden Fressen, das ist klar, aber wie sie ihre Umgebung erobert, blitzschnell alles erfasst und sich merkt… Da kann man nur erblassen vor Neid.

  

Und dass es nun nicht »Black & White« schallt hier ist eigentlich nur dem Umstand zu verdanken, dass das weisse Geschwisterchen sich nicht fangen liess…

  

Naxos meets La Palma

Wenn wir nun schon mal bei den positiven Nachrichten sind, darf natürlich auch die nicht fehlen:

Kein Nachrichtenwert erkennbar? Na aber jetzt! Who is who? Welche Orange stammt aus Naxos? Na? Klar, die kleinere, Naxos hat 389,434 km² Fläche, das vom Winde verschonte La Palma hingegen 708,32 km². Eben. An irgendwas muss man es ja erkennen. Die kleine stammt tatsächlich aus Naxos. Ingbert hatte sie mir nach Hochdorf mitgebracht auf seiner Durchreise nach Stockholm.

Ach so, ja…

…unsere Madonna vorne am Weg hoch ins Dorf, sie hat neue Kleider und ein funkelnagel neues Häuschen bekommen (ok., nur die Farbe ist neu…!).

  

Nicht alle Immobilien hier können das von sich behaupten. So und das nächste Mal gehen wir dann mal wieder zusammen auf den Sonntags- und auf den Flohmarkt.

Und zu allerletzt möchte ich mal wieder darauf hinweisen, dass man auf die Bilder klicken kann; sie werden dann grösser… 😉

Links:

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