Der 5. Tag…

… ist noch nicht zuende. Wir sind gerade in Orastie, kurz nach Deva (4. Tag – davon gleich) und auf dem Weg nach Bukarest. Wir sind also in Siebenbuergen, durch alte Staedte, die deutsch gepraegt waren/sind. Gestern zB. fuhren wir durch Neudorf. Ein anderen Namen haben wir nicht gefunden. Eine Hauptstrasse, alle weiteren Strassen und Wege Schotter, Sand – wenn’s geregnet hat Matsch…

Es ist wieder schwuel-heiss, nachdem es gestern
Nachmittag geregnet hatte. Wir fuhren dem Regen aber immer hinterher, ueberall Pfuetzen, wir aber bekamen kaum einen Tropfen ab. Aber damit kuehlte es doch erheblich ab, bis wir nach Deva kamen. Ergebnis: Alles feucht/nass.

Der Grenzuebergang Serbien/Rumaenien war problemlos, nur ein paar wohl nicht so ernst gemeint Fragen nach den Euros, die wir bei uns haetten…

Das Land: Alles flach, flach, flach. Erst gegen spaeter ganz in der Ferne die Ahnung von Bergen, die wir dann am spaeteren Nachmittag auch erreichten.

Deva war enttaeuschend, trist, der Sozialismus scheint sich noch nicht so richtig verabschiedet zu haben. Nur die Hotelpreise bei mieser Leistung, die „stimmen“: 65 Euro.

Im Vergleich zu Serbien ist Rumaenien in jeder Hinsicht weit zurueck: Staedte, Doerfer, Strassen… Man merkt: Es ist das aermste Land, das demnaechst in der EU landen wird. Wie die EU das alles schultern will? Wo wir unseren Osten schon nicht schultern. Faszinierend bleibt das Modell, diese so unterschiedlichen Laender zusammen zu bringen, dass sie sich die Koepfe nicht mehr einschlagen. Das scheint mir schon viel.

Aergerlich, dass die Tankstelle in Temeschwar meine Kreditkarten nicht annahm: Fuer VISA wollten sie die Pin, auf der Mastercard sei kein Geld drauf, meinte deren Cash-System.

Autofahren ist etwas Waghalsiges. Die rumaenischen Autofahrer sind die Weltmeister im grundlos Hupen, aggresiv, grossspurig und unberechenbar. Wenigstens zu einem sehr grossen Teil.

Ok., wir setzen uns jetzt wieder ins Auto, dass dann bald kuehlt und suchen Kirchenburgen – irgendeine von den sieben…

Halt! Heute Morgen besuchten wir eine waschechte Drakulaburg – schoener kann auch „die Echte“ nicht sein (die es bekanntlich nicht gibt…). Standort des Kleinods: Hunedoara. Eine haessliche und heruntergekommene Industrielandschaft, wohl einstens bedeutends in der Erzverarbeitung (deutsch: Eisenmarkt) . Deprimierend. Aber das Schloss, das bringt’s.

Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite http://www.hr-schmitz.de ans Herz gelegt. Dort gibt's alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.
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