Wie aus der EU Schrott gemacht wird…

…können wir in den vergangenen und kommenden Monaten beobachten. Ob beobachten reicht, um zu verhindern, dass sich die Finanzbarone und ihre Gehilfen in Banken und Politik ein Land nach dem anderen einverleiben bzw. zum Sklaven machen, kann man ohne Diskussion verneinen.

Daher ist schon die Frage zu stellen, warum ein Land – seine Bürger! – also wir alle (oder eben fast alle) – erst über den Abgrund gehalten werden muss, bis es anfängt zu zappeln. Griechen und Spanier begehren ja nicht auf, weil jetzt die Sommerferien beginnen bzw. weil sie wegen Faulheit zu viel Zeit zum Demonstrieren haben. Sie, oder wenigsten ein grosser Teil, haben gemerkt, dass die Demokratie abgeschafft wird, dass das Kapital (die Helfer immer eingeschlossen) dabei ist, endgültig die Verfügungsgewalt über ganze Staaten zu übernehmen, demokratische Regeln freier Gemeinschaften zu kassieren.

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.

Kommunistisches Manifest; das war angeblich einmal…

Dass und in welchem Masse unsere Politiker, die wir gewählt haben, daran Schuld sind, ist so unumstritten wie im Ausmass unerheblich. Denn da mittlerweile völlig Wurst ist, wen wir wählen in diesem Abbruchunternehmen namens Demokratie (siehe zuletzt Portugal), müssen sie neutralisiert werden (dass sie zur Vernunft gebracht werden können ist nicht vorstellbar), muss etwas völlig Neues passieren – auch wenn sich das keiner so recht vorstellen kann.

Natürlich ist das, was hier stattfindet, Klasssenkampf. Aber wir werden ihn gewinnen.

Warren Buffet (sinngemäss)

Sklaverei ist nämlich keine lebenswerte Alternative, auch nicht für die, die sich an die Sklaverei bereits gewöhnt haben. Dass sich mittlerweile in Nordafrika, im Nahen Osten und im Iran die Menschen den Polizei- und Soldatenkugeln stellen sollte uns aufwecken. Darauf zu hören ist produktiver als dem Geseiere unserer Medien – mit oder ohne »schöne Bilder«. TV & Co. erhöht die Verfügbarkeit der Menschen für die Finanzbarone, nicht den Informationsstand ihrer Sklaven.

In den Gehirnen der Bevölkerung muss sich einiges gravierend ändern; das zeigt nicht zuletzt Churchills Einsicht

Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit einem durchschnittlichen Wähler.

Winston Churchill

Wer so eingeschätzt wird sollte sich dringend Gedanken über seine Lage machen… Man wird es jedoch nicht für sie vorbereiten, garnieren und festlich auftischen – selbst kochen ist angesagt. Aber wem sag‘ ich das…

Nachtrag:

2011.06.16, 11:22 :: Wir sind jetzt in Azalas, also etwas mehr aus der Welt, was Internetverfügbarkeit anlangt.

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