Mal ehrlich…

…welcher der etablierten Parteien würde ein vernünftig denkender Mensch seinen Klammerbeutel anvertrauen? Und dann erst seine soziale Existenz, sein Schicksal?

Also, weshalb nicht mal PIRATEN wählen? Was wäre der Unterschied? Zunächst wohl mal keiner, denn die beiden Grossmuftiparteien werden zunächst noch angstklammern und wo es nur geht GKs bauen – Grosse Koalitionen, die mal die Notlösung waren. Sie werden zum Selbsterhaltungsritual der Urweltparteien.

Auf Dauer, wenn wir Wähler durchhalten, könnte sich aber was ändern, wenn deren Restpotenzial nicht mehr reicht, man die Hotelierpartei endlich absterben lässt (das wäre die erste und leichteste Übung, denn alles was die können, leisten die andern locker mit) und bei den Grünen Umdenken einsetzt. Und DIE LINKE? Ok., da müssen wir noch ein bisschen warten. Sie ist zwar nicht so neu auf dem politischen Untergrund, aber Parkett hatten die ja trotz aller Tradition noch nie so richtig unter den Füssen. Aber bei all der Neuorientierung, zu der wir Wähler die Politikerkaste zwingen könnten, darf man ja noch hoffen.

Es muss ja nicht wieder…

einer mit der Dachlatte sein, der die neu hinzugekommene Partei unter die Fittiche nimmt. Nur: Wenn wir – immer als Wähler – nicht in die Pötte kommen, dann bleibt es nicht nur, wie es ist, dann wird es schlimmer. Denn auch da geht immer noch was. Garantiert.

Antreten zum Üben!

Das Schicksal hat uns im Saarland mit der Inzuchtkoalition gewarnt und gibt uns in Nordrhein-Westfalen und in Schleswig-Holstein noch mal zwei Chancen. Himmel, es kann doch nicht sooo schwer sein! Hingehen, Piraten wählen, ich garantiere, das wird nicht langweilig. Die lernen dazu, ganz sicher. Was man bei den C- und S-Parteien erfahrenermassen bezweifeln darf. Auch ganz sicher.

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2 Antworten zu Mal ehrlich…

  1. Reinard sagt:

    Und umgekehrt 🙁

  2. Hans-Georg sagt:

    Wie war das denn anfangs bei den Grünen? Die waren doch auch neu und stachen mit ihren Ansichten gegenüber den etablierten Parteien hervor. Die haben sich dann doch relativ schnell die Ansichten der Grünen zu eigen gemacht.

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