Wie denn nun?

Spiele mit Killerinhalten machen aus Kindern und Jugendlichen Lämmchen. Sagen die einen. Andere (ich gehöre dazu) sagen (common sense als Grundlage) eher das Gegenteil. Nun gibt’s eine Studie, die das untermauert, was einem der gesunde Menschenverstand schon zuflüsterte, wenn man genau hinhörte: Es kann nicht sein, das permanentes virtuelles Abschlachten spurlos an einem vorüber geht.

Wieviel Toleranz gegenüber Dumm- und Borniertheit…

…ist noch unschädlich?

Ich denke, es gibt einfache Wahrheiten, um die man nicht herum kommt. Beispiele lass‘ ich jetzt mal beiseite, da sie eh‘ jeder kennt (ok. – fast jeder). Wir werden auf dieser Welt keinen gamer finden, der sich sein »Spielzeug« madig machen oder es sich gar wegnehmen lässt. Kinder sind so, Menschen auch 😉

Man kann aber auch so an die Sache ran gehen: Wer verliert was, wenn wir Killerspiele verbieten (Programmierung, Herstellung, Vertrieb, Nutzung – und zwar nicht mit mit 75€ Bussgeld!)? Bricht unsere Kultur dann auseinander? Werden wir den Scherbenhaufen überstehen? Freilich: Wir müssen etwas zum Ausgleich geben – und die Frage ist spannend, was? Und zwar vor allem wegen der nun fälligen Antworten auf die einfache Frage:

Was geben & bieten wir unseren Kindern…

…und Jugendlichen, mit dem und an dem entlang sie sich zu zufriedenen, ausgeglichenen, glücklichen, eine Spur altruistischen, sensiblen, gefühlvollen, mit- und nachfühlenden, zupackenden, verantwortungsvollen – und spielenden – sozialen Wesen entwickeln können?

Noch mal ’ne Frage:

Warum ist das Tragen eines T-Shirts mit durchgestrichenem Hakenkreuz strafbewehrt, das massenhafte Verführen von Kindern und Jugendlichen zur virtuellen Masakrierung aber pädagogisch wertvoll?

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Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite http://www.hr-schmitz.de ans Herz gelegt. Dort gibt's alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.
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