Die Wiedergeburt Europas – aber aus welchem Geiste?

Montag, 01.12.2014, 13:12:21 :: Naxos

…Es scheint – und vor allem deswegen wird diese Geschichte hier so ausführlich wiedergegeben –, als stünde am Anfang der mythischen Geschichte Europas die Geburt einer Zivilisation aus dem Geiste des Friedens, als zeichnete sich der Eintritt Europas in die Geschichte in der Form mythologischer Erzählungen – zumindest teilweise verifiziert durch die archäologische Forschung – dadurch aus, daß hier der Versuch gemacht wurde, eine nicht-kriegerische Kultur zu stiften, eine reale Alternative zu den kämpferischen griechischen Stämmen und Poleis,…

Ekkehard Krippendorff hat 2007 einen Artikel in UTOPIE kreativ veröffentlicht, auf den ich heute beim Durchstöbern und Aufräumen in meiner Materialsammlung gestossen bin. Wer Substantielles zu lesen vermag und Willens ist: Hier ist der Aufsatz als PDF (200kB); Zeit wird man sich nehmen müssen, aber das sei ja in der Adventszeit, der besinnlichen, angeblich kein Thema…

Der Aufsatz beginnt mit einem Zitat eines sehr umstrittenen Juristen, was zunächst verwundern mag. Aber mit aufgeklebten Marken kommt man ja nicht weiter, sowenig wie mit aktueller Politik – wir erleben das ja täglich. Vielleicht mit Utopien? Kuschelige Lektüre…

Keine noch so klare Gedankenführung kommt gegen die Kraft echter, mythologischer Bilder auf.

Carl Schmitt: Der Leviathan

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