Vermögensbildung…

…in Arbeitnehmerhand – so hiess das in meiner aktiven Zeit; Vorstufe war das sagenhafte »624-Mark-Gesetz«. Heute heisst das Investivlohn.

Eine Lachnummer könnte es sein, wenn nicht eine abgrundtiefe Niederträchtigkeit dahinter stünde. Wenn das seit je verlogene Argument »Lohnverzicht für Arbeitsplätze« nun endgültig auch beim ergebensten BILD-Leser nichts mehr bewirkt, dann muss der Lohnverzicht eben anders heissen. Nur eins darf nicht passieren: Mehr inne Tasche – das geht nicht.

Die Masslosigkeit der Abzocke wird endgültig zum strangulierenden Strick einer Wirtschaftsform, die Konsum braucht, ihn aber nicht zulässt – zumindest hier nicht. »Das alte Europa« scheint als Markt nicht mehr zu taugen, weder für Arbeit noch für absetzbare Güter. Jedenfalls nicht auf Sicht. Solange es geht, wird aber noch gesaugt…

Über reinard

Allen Neugierigen sei meine Webseite http://www.hr-schmitz.de ans Herz gelegt. Dort gibt's alles Un-/Wesentlich zu mir und über mich.
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