Wer Griechenland liebt…


…oder näher kennen lernen möchte, um es vielleicht dann zu lieben, dem sei das Taschenbuch aus dem Rotpunktverlag Zürich Zimt in der Suppe. Ãœberraschendes Griechenland empfohlen – nein, ans Herz gelegt. Ich bin gerade damit fertig (nein, ich habe nicht, ich bin!) und glaube kaum, dass so leicht irgendwo auf so wenig Seiten so viel Unterhalt-, Einfühlsames und Gehaltvolles zum Thema geboten wird.

Aber auch wer sich »nur« aufklären lassen will, welche Wirrnisse auf dem südlichen Balkan herrschten und teilweise noch herrschen und was sie zu unserem Verständnis unseres täglichen Europa beizutragen haben: Hier ist eine leckere Quelle, den Wissensdurst zu stillen. Zwanzig Euro, die sich lohnen. Man ist nach der Lektüre irgendwie reicher, voller, zufriedener. Wie nach einem griechischen Essen eben, einem guten Wein, einem Uzo und einem türkischen Kaffee – denn von dort kommt der griechische her. Aber auch erschrocken darüber, was alles passiert ist, ohne dass wir es wissen und einbeziehen können in unsere Urteile.


Das Titelbild…

…zeigt übrigens den Monastiráki-Platz in der Athener Altstadt. Dort steigt man aus der U-Bahn (oder ein), wenn man wie wir seit vielen Jahren immer wieder zwischen Piräus und Innenstadt pendeln muss. Gleich ein paar hundert Meter weiter in der Athinas liegt nämlich das Hotel Atalos, in dem wir immer übernachtet haben, wenn Fährverbindung und Flug nicht nahtlos passten und von dessen Dachterrasse man die Akropolis »auf Augenhöhe« (fast jedenfalls…) betrachten kann; nachts illuminiert, dass einem ganz ramontisch wird. Auf diese Weise kann man – auch mit grossem Gepäck – gut zwischen Fähre und Innenstadt hin und her; alles ohne Taxi.

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