Über virtuelle und reale Wirtschaften…

…belehrt uns Edelbanker Ackermann via SPON:

Ziel müsse sein, die Abwärtsspirale der Kurse an den Finanzmärkten zu stoppen, und ein Übergreifen der Finanzkrise auf die reale Wirtschaft zu verhindern.

SPON

Finanzmärkte sind demnach keine reale Wirtschaft. Also virtuelle, eingebildete, wunderblaue Luftballons? So kam mir das schon immer vor.

Und die reale? Das ist die, wo Millionen von Arbeitnehmern sich querlegen und nicht arbeiten wollen, unverschämte und irreale Lohnforderungen stellen und am Ende vom Baren auch noch leben wollen.

Und, klar, das wo’s Bier am Tresen gibt, Herr Ackermann. Geben Sie mal ein‘ aus. Oder zwei…

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5 Antworten zu Über virtuelle und reale Wirtschaften…

  1. Pingback: Von Mir Nix & Dir Nix » Blog Archiv » Die Weltfinanzkrise…

  2. Eckhard sagt:

    Die internationale Finanzwirtschaft hat sich zu einer riesigen Spielhölle entwickelt. Lediglich nur noch 10 % des Finanzvolumens haben etwas mit der realen Wirtschaft zu tun. 90 % sind Spielgeld in Form von Währungsspekulationen und den sog. Derivaten.

    Interessant ist, dass der einstige Gegner dieses Wahnwitzes, Oskar Lafontaine, seinerzeit seinen Sessel in der Schröder-Regierung räumen musste, weil sein Kampf gegen diesen Wahnsinn bei Schröder und der Bankenwelt keinen Rückhalt gefunden hatte.

    Jetzt ist die Not groß, aber den Leuten wird immer noch nicht erklärt, warum nicht die westlichen Staaten gegen diesen Wahnsinn gemeinsam vorgehen. Und da geht es nicht um irgendwelche Regeln für diese wahnwitzigen Spekulationen, es geht vielmehr um die Frage, warum die Spielhöllen nicht abgeschafft werden.

    Aber darüber werden die Medien keine Diskussion zulassen.

  3. Gunter sagt:

    …und die unverschämten Rentner, die mit den 1,1 % mehr nicht zufrieden sind und damit auch noch unsere ganze reale assoziale Marktwirtschaft durcheinander bringen. Also wir sollten das sehen wir unser Ministerpräsident Öttinger.

  4. klären wir doch Hern Ackermann mal auf , was reale Wirtschaft ist, das was man im Geldbeutel hat und sich leisten oder auch nicht kann. Das ist reale Wirtschaft.

  5. Hallo Herr Schmitz,
    heute ist Ihnen aber wirklich die Anteilnahme am gesellschaftlichen Leben richtig aufgeschlagen. Nicht schlecht, vielleicht werden daraus mal Parteilichkeiten?

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