Zum Thema…

»man kann’s ja mal probieren«: Adobe versucht, mit seinem neuen Online-Photodienst Photoshop Express Geld zu machen, indem dem Anwender kurzerhand die Verwertungsrechte an seinen Bildern gekapert werden. Was man natürlich nie vorhatte, wie der Monopolist beteuert.

Und Lidl…

überwacht seine Mitarbeiter und gibt sich zerknirscht und missverstanden…

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2 Antworten zu Zum Thema…

  1. Eckhard sagt:

    Anscheinend ist es Mode geworden, die Rechtslage zu ignorieren. Das gilt insbesondere für den Datenschutz, wie es uns Schäuble und andere Politiker seit Jahren vormachen.

    Der Rechtsstaat, ohne den eine Demokratie nicht funktionieren kann, wird nach und nach ausgehöhlt. Schlicht durch Ignoranz. Dass daran alle gesellschaftlichen Gruppierungen beteiligt sind, jede auf ihre Weise, tröstet nicht. Aber erst wenn wir wieder den Rechtsstaat spürbar zu Geltung bringen, werden sich veränderte Verhaltensweisen einstellen.

    Das bedeutet für Lidl und Artgenossen, dass es ohne drastische Strafen nur ein müdes Lächeln des Management geben wird. Man ist eben nur ertappt worden und der Gesellschaft wurden lediglich verbale, schriftliche Stellungnahmen abverlangt. Eine Farce.

    Richtig wäre es, wenn die Staatsanwaltschaft die vollständige Geschäftsleitung und den AR-/Beirats-Vorsitzenden vernehmen und erkennungsdienstlich behandeln würde. Und wo bleiben die „persönlichen“ Strafen für eine solche eklatante Missachtung der Rechtslage.

    Solange das „juristische Deckmäntelchen“ der Firma die Rechtsbrecher schützt, wird es kaum Änderungen in der Verhaltensweise geben.

    Eine Fehlentwicklung in unserer Rechtsordnung ist auch die Weisungsabhängigkeit der Staatsanwaltschaften. Viele Vergehen werden nur deshalb nicht verfolgt, weil ein Oberstaatsanwalt sich an seine Förderer erinnert. Staatsanwälte sollten weisungsunabhängig sein, wie Richter. Sie sollten nur der Rechtsordnung verpflichtet sein.

    Vergehen von Unternehmen werden nicht selten deshalb nicht verfolgt, weil den Staatsanwälten die Hände gebunden sind.

  2. Günther Sch. sagt:

    Ich denke, dass es bei Lidl weniger um LADENDIEBSTÄHLE GEHT; SONDERN EHER UM DIE BESPITZELUNG VON MITARBEITERN; DIE VIEL REDEN UND NICHT GENÜGEND ARBEITEN; DIE EBEN NICHT SO SPUREN; WIE ES DER DISCOUNTER MÖCHTE. Lidl ist doch bekannt dafür, dass er mit den meisten Repressalien arbeitet. Auf der anderen Seite ist Lidl einer der wenigen Discounter, die nach Tarif bezahlen. Alle anderen bezahlen unter Tarif. Um diese „gut“ bezahlte Arbeit nicht zu verlieren, kommt es zu keiner Anzeige bzw. Namensnennung derer, die von der Bespitzelung wissen. Bedauernswerte Mitarbeiter.
    Grüße von Günther

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