* Kurze Beschreibung…

…meiner Reaktion auf all den Mist, der in der »feinen Welt« unserer Manager und Politiker und all ihrer blinden, verlogenen Equipage passiert:

Gib her die Larv‘, ich will mich jetzt maskieren
In einen Lumpenkerl, damit Halunken,
Die prächtig in Charaktermasken prunken,
Nicht wähnen, ich sei einer von den Ihren.

Heinrich Heine, Fresko-Sonette an Christian Sethe

Die Probleme sind damit zwar nicht ansatzweise gelöst, aber woher soll der Glaube kommen, einem Volk und seinen Statthaltern, das Kerkel und Möhler mit Bestquoten feiert, das die Rechten schmieren, prügeln, töten lässt, das die Linken mehr meidet als der Gevatter Teufel das gechlorte Weihwasser, das zulässt und duldet, dass Manager und Politiker mit ihren Schlapphüten ohne Skrupel und fortwährend ungebremster geltendes Recht missachten können – dass diesem Volk ein göttliches oder einfach nur ein demokratisches Licht aufgehehen könnte, dass es endlich das Ruder herum reissen muss, Einhalt gebieten muss diesem völligen Ausverkauf von Moral und Recht.

Heine muss es ähnlich gegangen sein, damals, zu Zeiten der Restauration in der nachnapoleonschen Zeit. Seit 170, 180 Jahren scheint nicht viel anders geworden zu sein. Obwohl, ich kann mich erinnern: So zwischwn 1955 und 1975, so ca 20 Jahre lang, da gab es die Idee, Demokratie könnte funktionieren. 1968 – aber das ist ja auch schon 40 Jahre her…

Für alle…

…die nicht aufgeben, hier ein paar

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1 Antwort zu * Kurze Beschreibung…

  1. Gunter sagt:

    Ja, Reinard, damals gab es halt noch einen Willy, der sicher auch Fehler hatte, der hat es versucht mit „mehr Demokratie wagen“, aber nach Scheel kam halt dann Wende-Genscher, den man heute schon fast abgöttisch verehrt und bei der SPD kam deren Helmut, der auch so hoch verehrte, der dann in der „Mitte“ Stimmen für die SPD gesucht hat und diese damit wieder zumindest halbrechts abbiegen ließ. Und dass Politiker alles immer so drehen, wie es ihnen passt, konnte man ja gestern wieder im Fernsehen erleben, als Herr Beckstein mal wieder Frau Ypsilanti tadelte für ihre Aussagen vor der Wahl und ihr Verhalten danach. Als Herr Wowereit ihn auf das Verhalten des lügenden, hessischen Ministerpräsidenten vor und nach der Wahl in Bezug auf die Grünen ansprach, meinte Beckstein, das wäre ja was ganz anderes. Und Verhandlungen und Gespräche mit Rußland oder China sind für auch kein Problem, aber die „Linke“. Das sind anscheinend die einzigen, vor denen die ganze Mischpoke Angst hat. Also bleibt uns doch vermutlich nichts anderes übrig, als die Linke zu wählen, und wenn es nur aus Protest ist. Denn von der nur noch ganz, ganz blaßroten SPD und den Grünen können wir sowieso nichts mehr erwarten.
    Und noch ein Satz zu den Managern: wohin der Weg der „vorläufig“ nur teilprivatisierten Bahn führen wird, kann man sich ja ausrechnen, wenn es stimmt, daß Herr Claassen wiederkommt….!? Wie groß müßte der Sack wohl sein, damit die alle reinpassen?

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